
Komet fotografieren mit Nachführung
Die Schritt für Schritt Anleitung, wie du einen Kometen fotografieren kannst mit deiner Nachführung.
Ohne die Lahn würde der Taunus wohl kaum als interessante Region für Landschaftsfotografie gelten. Der Hauptkamm, der sich nördlich von Rhein und Main erstreckt, verfügt über nur wenige markante Gipfel, die zudem fast vollständig von Wald bedeckt sind und kaum Aussichtspunkte bieten. Auch das hügelige, waldreiche Gelände nördlich des Kamms ist wenig abwechslungsreich. Doch diese eher monotone Landschaft wird eindrucksvoll vom Lahntal durchbrochen. Der sanft fließende Fluss war seit jeher eine bedeutende Handelsroute, die vom Rhein bis nach Marburg führte. Entlang der Lahn entstanden prächtige Städte und beeindruckende Bauwerke, umrahmt von faszinierenden Felsformationen.
Das Lahntal bietet sich das ganze Jahr über für Landschaftsfotografie an. Die Vielzahl an Motiven erlaubt es, flexibel zu reagieren, falls die Bedingungen an einem geplanten Spot nicht ideal sind. Besonders Nebel lässt sich im engen Tal oft wunderbar fotografieren, was jedoch spontane Entscheidungen vor Ort erfordert. Reisen Sie daher frühzeitig vor Sonnenaufgang an, um die aktuelle Nebelsituation zu prüfen. Sollte der Nebel zu hoch oder zu niedrig liegen, können Sie leicht auf andere Fotospots ausweichen.
Die Fotospots im Taunus entfalten ihre volle Schönheit vor allem im Herbst und Winter. Ein Besuch lohnt sich jedoch nur, wenn die höheren Gipfel, wie der Große Feldberg, aus dem Herbstnebel hervorragen. Um dies vorab zu prüfen, können Sie die zwei Webcams auf dem Großen Feldberg nutzen (einfach googeln). Diese bieten nicht nur Einblicke in die Nebelsituation, sondern helfen auch dabei, die Schneelandschaft einzuschätzen.

Bastian Werner
Hier kannst du dir dir die Fotospots direkt zu deinem Google Maps oder Apple Maps hinzufügen. Die Beschreibungen zu den Fotospots findest du hier im Artikel.

Vor Ort erwartet Sie ein lichter, immergrüner Nadelwald mit moosigem Boden. Für ein gelungenes Foto sollten Sie nach einem interessanten Vordergrund Ausschau halten. Baumstümpfe, umgestürzte Bäume oder, im Herbst, Pilze bieten sich hierfür hervorragend an.
Das Motiv entfaltet seine volle Wirkung, wenn am Abend die tiefstehende Sonne ihr warmes Licht durch den lichten Wald wirft. In Kombination mit Hochnebel entstehen faszinierende Lichtstimmungen, die für außergewöhnliche Fotografien sorgen.
Im Winter, wenn der Taunus schneebedeckt ist, zeigt sich der Kleine Feldberg mit seinen über 800 Metern Höhe von seiner besten Seite. Oft finden Sie hier malerische Schneelandschaften, die sich ideal als Motiv eignen. Um sicherzugehen, ob sich ein Winterausflug lohnt, können Sie die Webcam auf dem Großen Feldberg nutzen. Diese gibt Ihnen einen guten Eindruck davon, ob Sie ein wahres Wintermärchen erwartet oder nur Schneematsch.

Auf dem Gipfel des Großen Feldbergs befindet sich der Brunhildisfelsen, der nicht nur einen herrlichen Aussichtspunkt bietet, sondern sich auch ideal als markanter Vordergrund für Ihre Fotografien eignet. Darüber hinaus gibt es auf dem Gipfel viel zu entdecken, was den Besuch zu einem vielseitigen Erlebnis macht.
Die Hauptfotografie-Richtung ist nach Norden ausgerichtet. Besonders lohnenswert ist ein Besuch im Sommer, um die stimmungsvolle Abend- oder Morgenröte einzufangen. Im Winter sollten Sie den Gipfel nur dann aufsuchen, wenn ausreichend Schnee liegt, um das volle Potenzial der winterlichen Landschaft auszuschöpfen.
Da der Große Feldberg der Hausberg von Frankfurt am Main ist, zieht er nach Schneefall viele Besucher an. Um unberührte Schneeflächen für Ihre Aufnahmen zu finden, sollten Sie möglichst früh vor Ort sein, bevor die Landschaft durch Fußspuren und Aktivitäten stark verändert wird.

Der Hessenpark in Hessen ist ein lohnendes Ziel, insbesondere bei schlechtem Wetter. Hier wurden baufällige, historische Gebäude aus verschiedenen Regionen wieder aufgebaut, die andernorts kaum Beachtung fanden. Das Freilichtmuseum gleicht heute einem malerischen Dorf vergangener Zeiten und bietet eine Fülle wunderschöner Fotomotive.
Von November bis Januar ermöglichen die Öffnungszeiten, den Park auch im stimmungsvollen Abendlicht zu fotografieren. Besonders reizvoll ist ein Besuch bei Regenwetter oder dichtem Nebel, da die Grau-in-Grau-Optik der historischen Gebäude unter solchen Bedingungen besonders gut zur Geltung kommt. Sie finden dort alte Windmühlen, beeindruckendes Fachwerk und einen charmanten Dorfplatz mit hübschen Kaufmannshäusern.
Gerade im Winter, wenn die umliegende Landschaft karg wirkt, bietet der Hessenpark eine spannende Alternative. Egal, ob der Abendhimmel golden oder trüb erscheint – ein Besuch wird Sie nicht enttäuschen.
Zum Fotografieren empfehlen sich ein Weitwinkel- und ein Standardzoomobjektiv. Der Park ist barrierefrei und für Rollstuhlfahrer zugänglich. Bitte beachten Sie, dass für den Besuch Eintritt erhoben wird.

Die Geographie der Lahn in der Region Limburg überrascht immer wieder. Während die Landschaft oberhalb des Flusstals durch flache Hügel und weite Felder geprägt ist, verbergen sich darunter beeindruckend schroffe Klippen entlang des ansonsten gemächlich fließenden Flusses. Ein besonders spektakulärer Aussichtspunkt ist der Gabelstein, von dem aus Sie eine herrliche Sicht auf die Flussschleife bei Cramberg genießen können.
Das Auto können Sie auf dem nahegelegenen Wanderparkplatz abstellen. Von dort erreichen Sie den Aussichtspunkt in etwa 10 Minuten zu Fuß. Aufgrund des Weges ist dieser Spot leider nicht für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Um die gesamte Flussschleife zu fotografieren, benötigen Sie entweder ein Fisheye-Objektiv oder Sie erstellen eine Panoramaaufnahme mit einem Ultraweitwinkelobjektiv im Hochformat. Drohnenflüge sind in diesem Gebiet verboten, was die Herausforderung erhöht, das perfekte Bild von der Erde aus zu gestalten.
Die Ausrichtung nach Westen macht diesen Ort ideal für Aufnahmen bei Abendrot. In der Blauen Stunde erscheint die ruhig fließende Lahn bei wolkenfreiem Himmel silbrig im letzten Licht des Tages. Im Winterhalbjahr lohnt sich eine Anreise zum Sonnenaufgang, da sich im Lahntal häufig Nebel bildet. Sollte der Nebel bei Ihrem Besuch zu dicht sein, bietet das nahegelegene Schloss Schaumburg, nur fünf Minuten entfernt, eine wunderbare Alternative für stimmungsvolle Aufnahmen.

Seit 2014 bin ich Fototrainer. Meine spezialisierten Fotoreisen bringen dich zu Orten und Motiven, wie du sie bei keinem anderen Anbieter findest!

Das Bistum Limburg wurde spätestens durch die prunkvolle Renovierung der Bischofsresidenz unter Tebartz van Elst weithin bekannt. Hoch über der Lahn thront der imposante Dom als einer der schönsten Fotospots im Taunus auf einem Felsen und überragt die Stadt.
Für Ihren Besuch können Sie Ihr Auto hinter der Schleuse Limburg auf der Lahninsel parken. Von dort aus erreichen Sie beide Fotospots in etwa 10 Minuten zu Fuß.
Dieser Spot ist barrierefrei und daher auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Die Perspektive richtet sich nach Südosten, weshalb sich Aufnahmen besonders im sanften Licht des Morgens oder bei einer stimmungsvollen Morgenröte lohnen.
Am zweiten Spot ist etwas Abenteuerlust gefragt, da Sie nasse Füße riskieren müssen. Entlang der Staustufe finden Sie die beste Aussicht nach Westen, die den Dom in Szene setzt. Besonders das warme Licht des Abendrots macht diesen Blick das ganze Jahr über zu einem Highlight.
In der Blauen Stunde ist der Dom beleuchtet und bietet bei jedem Wetter ein stimmungsvolles Fotomotiv. Für beide Spots eignen sich ein Ultraweitwinkelobjektiv für umfassende Perspektiven sowie ein Standardzoom, um den Dom aus der Nähe zu fotografieren.
Egal, ob bei Morgen- oder Abendlicht, die einmalige Lage des Limburger Doms bietet Ihnen vielfältige Gelegenheiten für beeindruckende Aufnahmen.

Runkel – ein Name, der perfekt zur märchenhaften Kulisse passt, die Sie hier erwartet.
Eine historische Brücke überspannt die Lahn, im Hintergrund erhebt sich die beeindruckende Burg. Eine nahegelegene Staustufe bildet einen kleinen Wasserfall, der das Auge des Betrachters direkt zur Burg lenkt – dem zentralen Motiv dieser Szenerie.
Nach Ihrer Ankunft können Sie Ihr Auto im Ort nahe der Brücke parken. Von dort aus erreichen Sie den ersten Fotospot nach wenigen Schritten zu Fuß. Der zweite Spot ist ebenfalls gut zugänglich und für Rollstuhlfahrer geeignet.
Dieser Spot eröffnet einen Blick gen Nordwesten. Im Sommerhalbjahr bietet sich hier besonders das Abendrot an, wobei die Sonne vor dem eigentlichen Sonnenuntergang hinter den Hügeln verschwindet.
Der zweite Spot liegt direkt an der östlichen Seite der Brücke und erlaubt einen Blick nach Südwesten. Hier empfiehlt sich ein Besuch im Winterhalbjahr, um das Abendrot einzufangen.
Das Panorama der Stadt ist gut beleuchtet, sodass sich ein Besuch zur Blauen Stunde besonders lohnt und ist einer der schönsten Fotospots im Taunus. Für beide Spots empfiehlt sich ein Weitwinkelobjektiv, um die Szenerie in ihrer ganzen Schönheit einzufangen.
Runkel bietet eine malerische Kulisse, die Sie zu jeder Jahreszeit mit beeindruckenden Aufnahmen belohnt.

Inmitten einer markanten Mäanderschleife der Lahn liegt Weilburg, gekrönt vom imposanten Schloss, das majestätisch über der Stadt thront.
Ihr Auto können Sie bequem auf einem der nahegelegenen Parkplätze abstellen. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß oder mit dem Rollstuhl bis zur Fotolocation, die barrierefrei zugänglich ist.
Die besondere Lage des Schlosses in der Flussschleife sorgt dafür, dass es vom direkten Licht der tiefstehenden Sonne abgeschirmt wird. Die Fotorichtung nach Westen erlaubt jedoch beeindruckende Aufnahmen mit Abendrot über dem Schloss. Zur Blauen Stunde ist das Schloss beleuchtet, was sowohl morgens als auch nachts ein stimmungsvolles Panorama bietet.
Wenn Sie sich südlich der Brücke positionieren, können Sie das Schloss auch ohne die Brücke im Bild festhalten, was eine alternative Perspektive bietet.
Um das Schloss in voller Größe einzufangen, eignet sich ein Weitwinkelobjektiv hervorragend. Alternativ können Sie mit einem Standardzoom ein Panorama erstellen.
Das nahegelegene Motiv „Runkel“ bietet sich an, um den Besuch in Weilburg mit einer weiteren faszinierenden Fotolocation zu verbinden. Beide Orte lassen sich ideal an einem Tag erkunden.
Weilburg begeistert zu jeder Tageszeit mit seiner einzigartigen Lage und der prächtigen Kulisse des Schlosses.

Dieser Fotospot befindet sich direkt an der Uferpromenade der kleinen Ortschaft Selters und bietet einen malerischen Blick entlang des Flusslaufs, eingerahmt von beeindruckenden Bäumen. Bemerkenswert ist, dass genau hier das berühmte Selterswasser aus einem Brunnen gefördert wird.
Besonders an kalten, klaren Morgen entfaltet dieser Ort seine volle Pracht. Dann steigt Dampf vom Wasser der Lahn auf, was dem Fluss eine mystische Atmosphäre verleiht. Wenn die ersten Sonnenstrahlen auf das Wasser treffen, beginnt der Dampf sogar sanft zu leuchten und sorgt für beeindruckende Fotomotive.
Dieser Ort ist ideal, um stimmungsvolle Aufnahmen von Fluss und Natur einzufangen, vor allem in den frühen Morgenstunden einer der schönsten Fotospots im Taunus.

Nehmen Sie sich Zeit, die Umgebung in Ruhe zu erkunden. Gerade im Winterhalbjahr sammelt sich im engen Lahntal die kalte Luft besonders gut. In klaren Nächten bildet sich auf den umliegenden Wiesen oft dichter Nebel, der den Besuch an solchen Morgen zu einem besonderen Erlebnis macht.
Die zahlreichen Weiden vor Ort bieten ideale Motive. Suchen Sie sich einen Baum aus, durch dessen Äste das Licht fallen kann, um eine stimmungsvolle Aufnahme zu schaffen.
Achten Sie darauf, dass die Nacht wirklich windstill war, damit der Nebel im Tal bleibt und nicht verweht wird. Je nach Jahreszeit kann es einige Zeit dauern, bis die Sonne über die umliegenden Hügel steigt und das Tal in warmes Licht taucht – Geduld lohnt sich!

Der Turm des Schlosses markiert den Ursprung des Soldner-Koordinatensystems des Herzogtums Nassau, das über viele Jahre zur Vermessung und Landaufteilung in verschiedenen Regionen Deutschlands genutzt wurde. Heute ist die Orientierung durch Google Maps deutlich einfacher. Parkmöglichkeiten gibt es entlang der Straße, da der Verkehr in der Gegend gering ist.
Für einen der schönsten Fotospots im Taunus sollten Sie in Richtung Ostnordost fotografieren. Hier bietet sich das ganze Jahr über eine beeindruckende Morgenröte über der Burg. Besonders im Winterhalbjahr wird die Burg von den letzten Strahlen der untergehenden Sonne beleuchtet. Wenn sich im Lahntal Nebel bildet, liegt die Burg oft darüber, was zu einzigartigen Fotos führt.
Der zweite Spot ist komplementär zum ersten und bietet die Möglichkeit, die Burg bei Abendröte zu fotografieren. Besonders im Sommerhalbjahr wird sie von der tiefstehenden Sonne beleuchtet, was für besonders stimmungsvolle Aufnahmen sorgt. Nachts wird die Burg ebenfalls beleuchtet, sodass auch bei Dunkelheit tolle Motive entstehen.
Beide Spots bieten ideale Bedingungen für beeindruckende Aufnahmen zu verschiedenen Tageszeiten und Lichtverhältnissen.

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Das weiß kaum jemand: Es gibt Kameras, bei denen höhere ISO-Stufen weniger Rauschen erzeugen, als die nächst niedrigere ISO-Stufe! Erfahre, warum.

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Bastian
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