
Komet fotografieren mit Nachführung
Die Schritt für Schritt Anleitung, wie du einen Kometen fotografieren kannst mit deiner Nachführung.
Sachsen ist eine Region, die reich an Geschichte und Kultur ist, was sich in der Vielzahl an imposanten Schlössern und Burgen widerspiegelt. Der Grund für die hohe Dichte an Schlössern in Sachsen liegt in der bedeutenden Rolle, die das Gebiet im Mittelalter und in der frühen Neuzeit spielte. Viele dieser Bauwerke entstanden während der Herrschaft von sächsischen Kurfürsten und Adelsfamilien, die durch ihre Macht und ihren Wohlstand das Land prägten. Besonders im 16. und 17. Jahrhundert, als das Herzogtum Sachsen zu den einflussreichsten Regionen in Mitteleuropa gehörte, wurden prächtige Residenzen und Festungen erbaut, die nicht nur militärische Bedeutung hatten, sondern auch den Glanz und den Reichtum des Adels zur Schau stellten.
Heute sind diese historischen Bauwerke ein unverwechselbarer Teil der sächsischen Landschaft und ziehen Fotografen an, die auf der Suche nach besonderen Fotospots sind. Die Schlösser, oft in malerischen Lagen auf Hügeln oder am Rande von Flüssen gelegen, bieten eine beeindruckende Kulisse für Fotos. Die Kombination aus Architektur und Natur macht diese Orte besonders faszinierend. Besonders schön sind die Aussichten von den Schlossanlagen, die oft weite Blicke auf die umliegenden Landschaften ermöglichen – sei es die sanfte Hügelwelt des Vogtlands, die idyllischen Täler der Elbe oder die geheimnisvollen Wälder des Erzgebirges.
Ein weiterer Grund, warum die Fotospots in Sachsen besonders schön sind, liegt in der vielfältigen Architektur der Schlösser. Von barocken Meisterwerken wie dem Schloss Moritzburg bei Dresden bis hin zu mittelalterlichen Festungen wie der Burg Kriebstein bieten diese Gebäude eine breite Palette an architektonischen Stilen, die in verschiedenen Lichtverhältnissen unterschiedliche Stimmungen erzeugen. In Verbindung mit den saisonalen Veränderungen – wie der märchenhafte Anblick der Schlösser im Winter bei Schnee oder die leuchtenden Farben der Herbstwälder – entstehen stets neue, beeindruckende Fotomotive.

Bastian Werner
Hier kannst du dir dir die Fotospots direkt zu deinem Google Maps oder Apple Maps hinzufügen. Die Beschreibungen zu den Fotospots findest du hier im Artikel.

Ein markantes Merkmal dieses Schlosses sind seine asymmetrischen Bauformen. Die Flügel verlaufen nicht parallel und unterscheiden sich in ihrer Breite. Errichtet wurde das Schloss Anfang des 19. Jahrhunderts auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Wasserburg. Daher grenzt die Westseite direkt ans Wasser, während sich im Osten eine weitläufige Parkanlage erstreckt. Besucher können ihr Auto auf den Parkplätzen des Fürst-Pückler-Parks abstellen. Die Wege innerhalb der Anlage sind barrierefrei und für Rollstuhlfahrer geeignet.
Der spannendste Blickwinkel bietet sich nach Osten mit dem Schlosssee im Vordergrund. Besonders beeindruckend wirkt das Motiv bei Windstille, wenn sich das Gebäude im Wasser spiegelt. Je nach Perspektive lässt sich die Aufnahme zwischen Nordost und Südost variieren. Ganzjährig bietet die Morgenröte eine ideale Lichtstimmung. Zur Abendröte empfiehlt es sich, eine Position östlich des Schlosses ohne den See im Bild einzunehmen. In der Dunkelheit sorgt die Beleuchtung der Fenster für eine stimmungsvolle Szenerie, bei besonderen Veranstaltungen wird sogar das gesamte Schloss angestrahlt. Aufgrund der geografischen Lage in Ostdeutschland sowie der flachen Wasserfläche friert der Schlossteich in Kälteperioden häufig zu und bietet dann ein reizvolles Fotomotiv.
Für die Aufnahme ist ein Ultraweitwinkelobjektiv ideal. Um die gesamte Spiegelung des Schlosses im Wasser festzuhalten, empfiehlt sich ein Panorama. Falls kein Ultraweitwinkelobjektiv zur Verfügung steht, kann man sich weiter entfernt positionieren, wodurch sich der Teich ebenfalls vollständig im Bild einfangen lässt.
Die Erreichbarkeit ist sehr gut, da der Spot nur fünf Gehminuten vom Parkplatz entfernt liegt. Das Schloss kann ganzjährig zu verschiedenen Tageszeiten fotografiert werden – morgens und abends in der Himmelsröte oder nachts in der Blauen Stunde. Besonders lohnenswert sind Aufnahmen bei frostigen Bedingungen, wenn sich auf dem See eine Eisschicht bildet. Die Nutzung einer Drohne ist hier nicht gestattet.

In Torgau an der Elbe erhebt sich das größte, vollständig erhaltene Schloss der Frührenaissance in Deutschland. Einst diente es als Hauptsitz eines Kurfürsten und bildet heute zusammen mit der historischen Altstadt ein lohnendes Ziel für Fotografen. Wer früh genug anreist, kann vor dem besten Licht noch weitere Perspektiven in der Stadt entdecken. Besonders zur Blauen Stunde entfalten die beleuchteten Gebäude eine besondere Atmosphäre, die es wert ist, eingefangen zu werden.
Das Schloss entfaltet seine schönste Wirkung zur Mittagszeit, wenn das Licht direkt auf seine Mauern fällt. Während der Sommermonate geht die Sonne weit im Nordwesten unter und taucht die Szene in eine beeindruckende Abendröte. Bei klarem Himmel reflektieren die weißen Fassaden das warme Licht der tiefstehenden Morgensonne zu jeder Jahreszeit besonders intensiv. Sobald die Dämmerung einsetzt, wird das Schloss angestrahlt und sorgt für eine eindrucksvolle Kulisse während der Blauen Stunde.
Für die Fotografie reicht ein Standardzoom vollkommen aus. Wer zusätzlich die Altstadt erkunden möchte, sollte ein Weitwinkelobjektiv mitnehmen. Die beste Perspektive bietet sich von der Nordseite der Elbbrücke. Bei Windstille spiegelt sich das Schloss malerisch im Wasser. Allerdings kann der Verkehr auf der Brücke zu Erschütterungen führen, die das Bild verwackeln. Hier ist Geduld gefragt – warten Sie auf eine verkehrsarme Phase, um eine saubere Langzeitbelichtung zu erzielen.
Die Anreise gestaltet sich denkbar einfach. Der Parkplatz befindet sich nur fünf Gehminuten vom Fotospot entfernt. Das Schloss kann ganzjährig in den Morgen- und Nachtstunden sowie während des Sommerhalbjahres am Abend besonders stimmungsvoll eingefangen werden. Besonders eindrucksvolle Aufnahmen entstehen bei einer Abendröte im Hochsommer, zur Blauen Stunde oder bei einem klaren Sonnenaufgang.
Empfohlene Kameraeinstellungen für dieses Motiv sind 35 mm | f/5.6 | 30 s | ISO 100. Die Koordinaten für den Parkplatz lauten 51.557167, 13.010417, für den Fotospot 51.557972, 13.011111. Das Gelände ist barrierefrei zugänglich, die Nutzung einer Drohne ist jedoch nicht erlaubt.

In der flachen Landschaft Ostdeutschlands zählt diese markante Felsformation zu den wenigen ihrer Art. Auf einem 20 Meter hohen Hügel über dem Dorf thront eine Kirche, die bereits im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Der Granitporphyr unter dem Hügel wurde bis 1958 abgebaut, wobei die Kirche selbst von den Arbeiten verschont blieb. Nach dem Ende des Steinbruchs füllte sich die Grube mit Grundwasser, wodurch heute ein idyllischer See entstand, in dem sich die Kirche eindrucksvoll spiegelt.
Vom Parkplatz aus bietet sich bereits eine hervorragende Perspektive für Fotografien. Der offizielle Fotospot liegt so, dass der Blick nach Nordwesten auf die Kirche gerichtet ist. Das Gelände ist gut zugänglich und auch für Rollstuhlfahrer geeignet.
Besonders eindrucksvolle Lichtstimmungen entstehen im Sommerhalbjahr während der Abendröte, wenn sich die warmen Farben über der Kirche ausbreiten. Nachts wird die Kirche beleuchtet und bietet vor allem während der Blauen Stunde einen reizvollen Anblick. Im Winterhalbjahr sorgt ein wolkenfreier Sonnenaufgang für eine beeindruckende Szene, wenn das weiße Gebäude von der tiefstehenden Sonne in goldenes Licht getaucht wird. Bei absoluter Windstille spiegelt sich die Kirche nahezu perfekt im Wasser.
Für diese Aufnahmen genügt ein Standardzoom. Im Weitwinkelbereich lässt sich der gesamte See mit einbeziehen, während der leichte Telebereich, insbesondere im Hochformat, die Kirche besonders betont.
Die Anreise gestaltet sich unkompliziert, da der Parkplatz nur fünf Gehminuten vom Spot entfernt liegt. Fotografisch lohnt sich ein Besuch sowohl morgens als auch abends, ganzjährig. Besonders stimmungsvoll sind Aufnahmen bei Abendrot, an klaren Morgenstunden im Winter sowie während der Blauen Stunde oder in der Nacht.
Empfohlene Kameraeinstellungen für das Motiv: 30 mm | f/5.6 | 1/600 s | ISO 64. Die Koordinaten des Parkplatzes sind 51°19’22.7″N 12°34’03.1″E, die des Fotospots 51°19’24.2″N 12°34’04.7″E. Der Standort ist barrierefrei zugänglich, der Einsatz von Drohnen ist jedoch nicht gestattet.

Seit 2014 bin ich Fototrainer. Meine spezialisierten Fotoreisen bringen dich zu Orten und Motiven, wie du sie bei keinem anderen Anbieter findest!

Hoch über der Freiberger Mulde erhebt sich eine beeindruckende Burg, die auf einem massiven Felssporn thront. Schon lange vor ihrer Errichtung siedelten hier Menschen, doch heute steht die Anlage als ein beeindruckendes Zeugnis der einstigen Macht des sächsischen Adels. Nach Ihrer Ankunft lohnt es sich, das Ostufer der Freiberger Mulde entlangzuwandern. Von hier aus ergeben sich verschiedene Blickwinkel, die je nach Jahreszeit und Lichtverhältnissen eine völlig unterschiedliche Wirkung entfalten.
Da der Blick nach Westen ausgerichtet werden kann, lässt sich die Burg ganzjährig in der Abendröte stimmungsvoll einfangen. An wolkenfreien Morgen wird sie von den ersten Sonnenstrahlen beleuchtet, während das Tal noch im Schatten liegt – ein faszinierender Kontrast. Besonders reizvoll ist der Anblick im Winter, wenn kontinentale Kälte aus Osteuropa einfließt und den Fluss gefrieren lässt. Dann entstehen einzigartige Fotomotive mit vereistem Wasser und frostiger Landschaft. In der Blauen Stunde verstärkt die Beleuchtung der Burg ihre eindrucksvolle Erscheinung.
Für die Fotografie empfiehlt sich die Mitnahme eines Weitwinkel- und eines Standardzoom-Objektivs. Während des Sonnenaufgangs im Winter sollte der Standort im Südosten der Burg gewählt werden, im Sommer hingegen im Nordosten. Bei der Abendröte gilt es entsprechend, die Position zu wechseln, um das Licht optimal zu nutzen.
Die Anreise gestaltet sich unkompliziert: Vom Parkplatz aus sind es nur zehn Minuten zu Fuß bis zur Location. Fotografisch lohnt sich ein Besuch zu jeder Tageszeit – sei es morgens, abends oder nachts. Besonders eindrucksvolle Bilder entstehen bei Abendrot, einem klaren Sonnenaufgang oder während der Blauen Stunde. Auch verschneite und vereiste Winterlandschaften bieten großartige Motive.
Empfohlene Kameraeinstellungen für dieses Motiv: 15 mm | f/5.6 | 1/100 s | ISO 100. Die Koordinaten für den Parkplatz lauten 51.165972, 12.925111, die für den Fotospot 51.171444, 12.919000. Die Location ist für Rollstuhlfahrer zugänglich, zudem ist der Einsatz einer Drohne erlaubt.

Abseits der großen Autobahnen und daher selten von Durchreisenden wahrgenommen, liegt die Stadt Meißen, die für ihr weltberühmtes Porzellan bekannt ist. Die einst wohlhabende Stadt an der Elbe war seit jeher ein bedeutendes Zentrum im historischen Deutschland. Vom Ostufer der Elbe eröffnet sich ein wunderschöner Blick auf die majestätische Albrechtsburg. Ihr Auto können Sie bequem in der Nähe abstellen und direkt vom Parkplatz aus fotografieren – ideal für Rollstuhlfahrer.
Da die Blickrichtung nach Westen ausgerichtet ist, zeigt sich über dem Motiv das ganze Jahr über eine malerische Abendröte. An wolkenfreien Morgen wird das Stadtpanorama von den ersten Sonnenstrahlen in goldenes Licht getaucht. Besonders reizvoll ist die Szene bei Nacht oder während der Blauen Stunde, wenn die beleuchtete Stadt ihre ganze Pracht entfaltet. An windstillen Tagen spiegelt sich das Panorama malerisch in der Elbe.
Um die fließende Elbe sanft und malerisch darzustellen, empfiehlt sich der Einsatz von Graufiltern. Für die Aufnahme der Albrechtsburg reicht ein Standardzoom-Objektiv aus. Damit das Motiv seine volle Wirkung entfaltet, sollte die Burg formatfüllend ins Bild gesetzt werden. Ein weiterer großartiger Aussichtspunkt bietet sich von der Altstadtbrücke, von der aus sich eine alternative Perspektive auf die Szenerie eröffnet.
Für die Aufnahme wurden folgende Kameraeinstellungen verwendet: 160 mm | f/8 | 1/200 s | ISO 64, mit Stativ. Die Koordinaten für den Parkplatz sind 51°09’48.3″N 13°28’44.4″E, für den Fotospot 51°09’52.1″N 13°28’33.7″E. Der Zugang ist barrierefrei, die Anreise vom Parkplatz dauert nur fünf Minuten zu Fuß. Die Location eignet sich für Fotografie zu jeder Jahreszeit, insbesondere während der Morgenröte, bei klarem Himmel, in der Blauen Stunde oder bei Nacht. Der Einsatz einer Drohne ist hier nicht gestattet.

Abseits der großen Autobahnen und daher selten von Durchreisenden wahrgenommen, liegt die Stadt Meißen, die für ihr weltberühmtes Porzellan bekannt ist. Die einst wohlhabende Stadt an der Elbe war seit jeher ein bedeutendes Zentrum im historischen Deutschland. Vom Ostufer der Elbe eröffnet sich ein wunderschöner Blick auf die majestätische Albrechtsburg. Ihr Auto können Sie bequem in der Nähe abstellen und direkt vom Parkplatz aus fotografieren – ideal für Rollstuhlfahrer.
Da die Blickrichtung nach Westen ausgerichtet ist, zeigt sich über dem Motiv das ganze Jahr über eine malerische Abendröte. An wolkenfreien Morgen wird das Stadtpanorama von den ersten Sonnenstrahlen in goldenes Licht getaucht. Besonders reizvoll ist die Szene bei Nacht oder während der Blauen Stunde, wenn die beleuchtete Stadt ihre ganze Pracht entfaltet. An windstillen Tagen spiegelt sich das Panorama malerisch in der Elbe.
Um die fließende Elbe sanft und malerisch darzustellen, empfiehlt sich der Einsatz von Graufiltern. Für die Aufnahme der Albrechtsburg reicht ein Standardzoom-Objektiv aus. Damit das Motiv seine volle Wirkung entfaltet, sollte die Burg formatfüllend ins Bild gesetzt werden. Ein weiterer großartiger Aussichtspunkt bietet sich von der Altstadtbrücke, von der aus sich eine alternative Perspektive auf die Szenerie eröffnet.
Für die Aufnahme wurden folgende Kameraeinstellungen verwendet: 160 mm | f/8 | 1/200 s | ISO 64, mit Stativ. Die Koordinaten für den Parkplatz sind 51°09’48.3″N 13°28’44.4″E, für den Fotospot 51°09’52.1″N 13°28’33.7″E. Der Zugang ist barrierefrei, die Anreise vom Parkplatz dauert nur fünf Minuten zu Fuß. Die Location eignet sich für Fotografie zu jeder Jahreszeit, insbesondere während der Morgenröte, bei klarem Himmel, in der Blauen Stunde oder bei Nacht. Der Einsatz einer Drohne ist hier nicht gestattet.

Wer ein prächtiges Jagdschloss besitzt, gönnt sich offenbar auch einen Leuchtturm am See. Dieser Binnenleuchtturm wurde einst für inszenierte Seeschlachten errichtet, die der Unterhaltung des Adels dienten. Heute gehört er zu den eindrucksvollsten Leuchttürmen Deutschlands und bietet ein lohnendes Fotomotiv. Dank seiner guten Erreichbarkeit ist er auch für Rollstuhlfahrer zugänglich. Vom Parkplatz aus führt ein rund zehnminütiger Spaziergang zum Aussichtspunkt.
Da der Turm nach Osten ausgerichtet ist, erscheint ganzjährig ein Morgenrot über ihm. Je nach Jahreszeit sollte der eigene Standort entsprechend angepasst werden, um das Farbspiel optimal einzufangen. Besonders im Frühling und Herbst, wenn nach klaren, windstillen Nächten der Morgennebel über dem Wasser liegt, entsteht eine besonders stimmungsvolle Kulisse. An Tagen ohne Wind spiegelt sich der Leuchtturm zudem wunderschön in der Wasseroberfläche. In der Blauen Stunde am Abend wird er beleuchtet, was für stimmungsvolle Aufnahmen sorgt.
Es lohnt sich, nicht sofort direkt ans Wasser zu gehen. Schon vom Park aus bietet sich durch die Bäume hindurch ein reizvoller Blick auf den Turm. Für dieses Motiv sind Weitwinkel- bis Standardzoom-Objektive ideal, um sowohl die Umgebung als auch den Turm selbst in Szene zu setzen.
Für die gezeigte Aufnahme wurden folgende Kameraeinstellungen genutzt: 24 mm Brennweite, Blende f/6.3, Belichtungszeit 1/400 Sekunde und ISO 64.
Die Anfahrt ist unkompliziert. Vom Parkplatz mit den Koordinaten 51°10’00.0″N 13°42’00.5″E führt ein kurzer Fußweg von etwa zehn Minuten zum Fotospot bei 51°10’06.5″N 13°42’34.8″E. Der Leuchtturm kann ganzjährig in den Morgen- und Abendstunden fotografiert werden, besonders eindrucksvoll mit Morgenrot oder während der abendlichen Blauen Stunde. Als Ausrüstung empfiehlt sich ein Weitwinkel- oder Standardzoom-Objektiv. Die Location ist rollstuhlgerecht, jedoch sind Drohnenaufnahmen hier nicht gestattet.

Schon bei der Anreise wird Ihnen auffallen, dass die Ortsschilder zweisprachig sind. Der Name „Budyšin“ ist die obersorbische Bezeichnung für Bautzen, die Hauptstadt der Sorben in Deutschland. Diese westslawische Minderheit lebt entlang der Spree bis nach Brandenburg und prägt die Region kulturell. Die Ursprünge der Stadt gehen auf den sorbischen Stamm der Milzener zurück, der bereits früh hier siedelte. Die lange und bewegte Geschichte spiegelt sich in der gut erhaltenen Altstadt wider. Von der Friedensbrücke bietet sich ein herrlicher Blick auf das historische Stadtbild in nordöstlicher Richtung – ein Spot, der auch für Rollstuhlfahrer gut erreichbar ist.
Im Sommerhalbjahr erscheint die Morgenröte hinter der Altstadt und taucht die Szenerie in ein sanftes Licht. An klaren Wintertagen hingegen sorgt die untergehende Sonne für eine warme Beleuchtung der Stadt. Besonders stimmungsvoll ist das Panorama während der Blauen Stunde und in der Nacht, wenn die historischen Gebäude angestrahlt werden. Im Herbst färben sich die Laubbäume im Stadtbild goldgelb und bieten mit dem Abendlicht eine besonders reizvolle Kulisse.
Um das gesamte Stadtpanorama einzufangen, empfiehlt sich die Nutzung eines Weitwinkelobjektivs. Mit einem Teleobjektiv lassen sich einzelne Bauwerke näher heranholen und eindrucksvoll hervorheben. Da sich die Altstadt leicht erhöht über dem Fotospot befindet, bleibt selbst bei einer Morgenröte genügend Himmel im Bild. Die Friedensbrücke schwankt leicht, daher sollten Sie bei längeren Belichtungszeiten darauf achten, einen Moment ohne vorbeifahrende Fahrzeuge abzupassen.
Die Aufnahme entstand mit folgenden Kameraeinstellungen: 24 mm Brennweite, Blende f/8, Belichtungszeit 10 Sekunden und ISO 64, unter Verwendung eines Stativs.
Die Anreise gestaltet sich unkompliziert. Vom Parkplatz bei den Koordinaten 51°10’48.1″N 14°25’16.9″E sind es nur etwa fünf Minuten zu Fuß bis zum Fotospot bei 51°10’46.6″N 14°25’15.8″E. Die Location ist ganzjährig attraktiv, besonders bei Morgenröte, klarem Himmel oder während der Blauen Stunde. Als Equipment eignen sich ein Ultraweitwinkel-, Standard- oder Teleobjektiv. Der Spot ist für Rollstuhlfahrer geeignet, jedoch sind Drohnenaufnahmen hier nicht erlaubt.

Beinahe könnten Sie diesen Fotospot übersehen, wenn Sie die Pöppelmannbrücke über die Freiberger Mulde überqueren. Doch ein Blick nach Westen lohnt sich: Über dem Flusslauf ragen die historischen Mauern eindrucksvoll über das Dorf empor. Direkt an der Brücke stehen Parkmöglichkeiten zur Verfügung, und da der Spot leicht zugänglich ist, eignet er sich auch für Rollstuhlfahrer.
Das Schloss lässt sich ganzjährig hervorragend in Szene setzen, insbesondere mit einer Abendröte als Hintergrund. Da die Kamera leicht nach oben gerichtet wird, bleibt der Himmel gut im Bild. Nachts wird das Schloss beleuchtet, sodass es auch während der Blauen Stunde eine reizvolle Aufnahme bietet. Bei einem klaren Sonnenaufgang schimmert der weiße Putz des Gebäudes in warmem Goldton. Durch seine erhöhte Lage fängt das Schloss bereits früh die ersten Sonnenstrahlen ein, während der restliche Ort noch im Schatten liegt.
Für die besten Ergebnisse empfiehlt es sich, ein hohes Stativ oder ein Gorillastativ zu verwenden, das am Brückengeländer befestigt werden kann. Die optimale Sicht auf das Schloss bietet sich vom östlichen Ende der Brücke. Ein Weitwinkelobjektiv eignet sich hervorragend, um das gesamte Stadtpanorama festzuhalten, während ein Standardzoom dabei hilft, das Schloss formatfüllend ins Bild zu setzen.
Das gezeigte Foto wurde mit folgenden Einstellungen aufgenommen: 15 mm Brennweite, Blende f/2.8, 120 Sekunden Belichtungszeit und ISO 1600, unter Zuhilfenahme einer Astronachführung.
Die Anreise ist unkompliziert. Vom Parkplatz bei den Koordinaten 51°03’28.9″N 13°18’14.1″E erreichen Sie den Fotospot bei 51°03’28.9″N 13°18’17.8″E innerhalb von fünf Minuten zu Fuß. Der Standort ist ganzjährig empfehlenswert, besonders bei Abendröte, klarem Morgenhimmel oder während der Blauen Stunde. Zur Ausrüstung sollten ein Weitwinkel- und ein Standardzoom-Objektiv gehören. Der Spot ist rollstuhlgerecht, allerdings sind Drohnenaufnahmen hier nicht gestattet.

In Rochlitz befindet sich ein eindrucksvolles Schloss, das auf einem Felssporn thront. Es ist nicht nur ein historisches Wahrzeichen, sondern auch ein bedeutendes Bauwerk, das durch zwei Türme geschützt wird. Diese Türme dienen der Verteidigung und blicken in die Südwestseite, wo eine Brücke das Schloss mit dem angrenzenden Berghang verbindet. Der ideale Fotospot befindet sich am Südufer der Mulde, wo sich die beste Aussicht auf das Schloss bietet.
Die Mulde fließt an dieser Stelle besonders langsam, was im Winter zur Bildung einer Eisschicht führt, wenn länger anhaltender Frost herrscht. Dies bietet fantastische Fotomöglichkeiten, besonders wenn die Umgebung in ein winterliches Kleid gehüllt ist. Im Sommer können Sie das Schloss mit einer Abendröte im Hintergrund fotografieren. An windstillen Tagen sorgt die ruhige Fließgeschwindigkeit des Wassers für eine schöne Spiegelung des Schlosses im Fluss. Besonders reizvoll ist der Anblick in der Blauen Stunde, wenn das Schloss beleuchtet ist und sich in der Mulde spiegelt. Bei einem wolkenfreien Sonnenuntergang erstrahlen die Türme des Schlosses in den letzten goldenen Strahlen der Sonne.
Für die Aufnahme dieses Motivs ist ein Standardzoom-Objektiv völlig ausreichend. Um das perfekte Bild zu erhalten, empfiehlt es sich, ein wenig am Südufer entlangzugehen, um verschiedene Perspektiven zu finden. Außerdem können Sie den Bewuchs am Ufer nutzen, um das Schloss durch einen natürlichen Rahmen in Szene zu setzen.
Das Foto wurde mit einer Brennweite von 15 mm, einer Blende von f/10, einer Belichtungszeit von 1/60 Sekunde und einer ISO-Einstellung von 100 aufgenommen.
Der Spot ist das ganze Jahr über zugänglich, besonders bei Abendröte, klaren Wintermorgen oder in der Nacht. Die Koordinaten für den Parkplatz sind 51.041472, 12.791111, und der Fotospot befindet sich bei 51.042861, 12.791278. Die Anreise vom Parkplatz dauert nur etwa fünf Minuten zu Fuß. Da der Spot nicht rollstuhlgerecht ist und Drohnenaufnahmen nicht gestattet sind, eignet sich dieser Ort eher für Fotografie mit Standardausrüstung.

Das Viadukt an der Bahnstrecke Leipzig-Chemnitz wurde 1871 fertiggestellt und steht heute noch als beeindruckendes Baudenkmal an der A4 bei Chemnitz. Es diente ursprünglich dem Bahnverkehr, wurde aber für den Bau der Fahrspuren der A4 im unteren Bereich durch eine moderne Brückenkonstruktion ersetzt, da die Bögen des Viadukts nicht ausreichend breit für die Straßenverkehrsanforderungen waren.
Für Fotografen bietet sich von der Autobahnbrücke über die A4 ein besonderer Blickwinkel auf das Viadukt, das in einem Winkel von 70° nach Osten fotografiert werden kann. Besonders im April und August, wenn die Sonne hinter dem Viadukt aufgeht, bietet sich ein faszinierender Anblick. An wolkenfreien Tagen scheint das Sonnenlicht durch die Bogenstrukturen des Viadukts. Frühling und Herbst bieten zudem eine hervorragende Gelegenheit, eine Morgenröte hinter dem Bauwerk zu fotografieren. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist daher der Sonnenaufgang.
Ein ganz besonderes Highlight bei der Aufnahme dieses Motivs sind die Strichspuren der Autos, die durch Langzeitbelichtung in der Dämmerung entstehen. Um dieses Detail richtig einzufangen, ist es wichtig, die Langzeitbelichtungstechnik zu beherrschen, um das Foto perfekt zu gestalten.
Das Bild wurde mit einer Brennweite von 15 mm, einer Blende von f/8, einer Belichtungszeit von 30 Sekunden und einer ISO von 100 aufgenommen.
Die Anreise ist einfach und der Spot ist ganzjährig zugänglich. Er ist besonders morgens oder nachts empfehlenswert, wenn die Bedingungen für eine Morgenröte oder die Blaue Stunde ideal sind. Der Parkplatz befindet sich bei den Koordinaten 50.866500, 12.882611, und der Fotospot ist nur fünf Minuten zu Fuß entfernt. Der Spot ist rollstuhlgerecht, aber Drohnenaufnahmen sind nicht gestattet. Ein Weitwinkel- oder Standardzoomobjektiv ist für das Fotografieren des Viadukts ideal.

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Das weiß kaum jemand: Es gibt Kameras, bei denen höhere ISO-Stufen weniger Rauschen erzeugen, als die nächst niedrigere ISO-Stufe! Erfahre, warum.

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Bastian
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