
Komet fotografieren mit Nachführung
Die Schritt für Schritt Anleitung, wie du einen Kometen fotografieren kannst mit deiner Nachführung.
Die geografische Mitte Deutschlands wird von den Bundesländern Hessen, Thüringen und Bayern geprägt. Die Rhön hebt sich von anderen deutschen Mittelgebirgen durch ihre geringe Waldfläche ab. Stattdessen dominieren offene Kuppen und weitläufige Wiesen, die beeindruckende Ausblicke auf die vulkanische Landschaft ermöglichen. Als offizieller Sternenpark ist die Rhön die dunkelste Region im weiten Umkreis, was sie zu einem idealen Ziel für Fotografen macht, die Sterne und die Milchstraße festhalten möchten. Im Winter bietet die Rhön eine Vielzahl abwechslungsreicher Motive: Neben verschneiten Wäldern laden auch malerische Moore und Seen zum Entdecken und Fotografieren ein.

Bastian Werner
Hier kannst du dir dir die Fotospots direkt zu deinem Google Maps oder Apple Maps hinzufügen. Die Beschreibungen zu den Fotospots findest du hier im Artikel.

Um das Denkmal zu erreichen, parken Sie auf einem der offiziellen Parkplätze an der Wasserkuppe. Von dort führt ein einfacher, etwa 20-minütiger Wanderweg in Richtung des Radoms, wobei zahlreiche Wegweiser den Weg erleichtern. Das Denkmal selbst steht auf einem Basaltstein und fügt sich durch die Verwitterung harmonisch in die vulkanisch geprägte Landschaft der Rhön ein. Es wurde errichtet, um an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Kampfpiloten zu erinnern.
Dank seiner exponierten Lage kann das Denkmal von allen Seiten fotografiert werden, was einen Besuch zu jeder Jahreszeit lohnenswert macht. Besonders die geringe Lichtverschmutzung im Sternenpark Rhön ermöglicht eindrucksvolle Nachtaufnahmen, bei denen die Milchstraße über dem Denkmal in Szene gesetzt werden kann. Dadurch gehört das Fliegerdenkmal zu den schönsten Fotospots in der Rhön. Je nach Tages- und Jahreszeit bietet der Vordergrund abwechslungsreiche Motive: Im Winter sind Eis und Schnee vorherrschend, während im Sommer bunte Blumen und im Herbst die goldene Färbung der Vegetation die Umgebung prägen.
Für optimale Ergebnisse empfiehlt es sich, frühzeitig anzureisen, insbesondere wenn Sie Nachtaufnahmen planen. So können Sie im Tageslicht den besten Vordergrund für Ihre Bildkomposition auswählen. Achten Sie darauf, dass Nebel, Morgen- oder Abendrot sowie die Blaue Stunde die Szenerie zusätzlich bereichern können. Nutzen Sie für Ihre Planung auch die zahlreichen Webcams auf der Wasserkuppe, um sich vorab über die Wetterbedingungen zu informieren. Ein Stativ sowie Objektive vom Ultraweitwinkel bis zum Standardzoom gehören zur empfohlenen Ausrüstung.

Das gut erhaltene Schloss, das bis heute bewohnt wird, liegt malerisch in einem kleinen Fischteich. Direkt an der Burg befinden sich einige Parkplätze, von denen aus Sie bequem um den See laufen können. Für Rollstuhlfahrer ist bei trockenem Wetter sogar eine direkte Zufahrt bis zum Fotospot möglich. Zu Fuß beträgt die Gehzeit lediglich etwa 5 Minuten.
Das Schloss bietet vor allem für Nachtaufnahmen ein faszinierendes Motiv als einer der Fotospots in der Rhön. Dank der geringen Lichtverschmutzung in der Umgebung und der unbeleuchteten Burg eignet sich der Ort hervorragend, um die Milchstraße einzufangen. Besonders eindrucksvoll ist das Galaktische Zentrum, das ab Ende August über der Burg sichtbar ist. Während des Winterhalbjahrs lassen sich stimmungsvolle Bilder bei Abendrot aufnehmen. Auch bei Sonnenaufgang lohnt sich ein Besuch, da die Burg ganzjährig von den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne erleuchtet wird. Nach kalten, klaren Nächten steigt oft Dampf über dem Wasser auf und sorgt für eine magische Atmosphäre.
Der Bildaufbau ist simpel: Platzieren Sie sich nordöstlich am Ufer des Teichs. Mit einem Standardzoom können Sie die Burg samt ihrer Spiegelung im Wasser perfekt ins Bild setzen. Um diese beeindruckenden Szenen einzufangen, sollten Sie ein Stativ sowie Objektive vom Ultraweitwinkel bis zum Standardzoom mitbringen. Nebelschleier, Morgen- oder Abendrot sowie die Blaue Stunde bieten zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Südlich des Schwarzen Moors, etwas abseits gelegen, befindet sich ein kleiner Wasserfall, der sich aus dem Ablauf des Moors speist und auf offenem Feld liegt. Der Wasserfall ist etwa 2 Meter hoch, und der Wasserstand variiert je nach Jahreszeit. Besonders eindrucksvoll ist er im Frühling oder nach Regenfällen, wenn das Wasser kräftiger fließt. Obwohl die Fallhöhe eher unspektakulär ist, macht die Lage im Sternenpark Rhön diesen Ort einzigartig.
Die Anreise erfolgt über den Parkplatz „Schwarzes Moor“, von dem aus eine etwa 10-minütige Wanderung zum Wasserfall führt. Wanderschuhe werden aufgrund des Geländes empfohlen. Dank der offenen Lage bietet der Wasserfall ideale Bedingungen, um ihn unter einem sternenklaren Himmel oder mit der Milchstraße im Bild zu fotografieren. Dies ist eine Seltenheit, da die meisten Wasserfälle in Deutschland entweder in Wäldern oder in Gebieten mit hoher Lichtverschmutzung liegen.
Im Winter, auf 750 Metern Höhe, friert der Wasserfall häufig ein und bietet zauberhafte Eisformationen als Motiv. Im Sommerhalbjahr können Sie den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang in Ihre Komposition einbeziehen, wenn Sie von unterhalb des Wasserfalls fotografieren. Besonders reizvoll ist der Blick in den Monaten Mai und Juni, wenn die Milchstraße südlich des Bachlaufs steht. Bringen Sie ein Stativ sowie Objektive vom Ultraweitwinkel bis zum Standardzoom mit, um das Beste aus diesem außergewöhnlichen Fotospot in der Rhön herauszuholen.

Die Rhön ist bekannt für ihre zahlreichen freien Kuppen und Berge, die sich durch eine besondere Bodenbeschaffenheit und Vegetation auszeichnen. Die Platzer Kuppe bietet eine beeindruckende Vielfalt an freistehenden, alten Rotbuchen, die über die Jahrhunderte hinweg erhalten geblieben sind. Diese majestätischen Bäume spenden im Sommer den Weidetieren Schatten und bilden zugleich ein malerisches Motiv für Fotografen.
Am Wanderparkplatz in Platz können Sie Ihr Auto abstellen. Von dort führt ein etwa 30-minütiger Aufstieg auf die Kuppe. Für Rollstuhlfahrer ist die asphaltierte Straße mit Unterstützung ebenfalls passierbar und ermöglicht den Zugang zu den eindrucksvollen Bäumen. Nehmen Sie sich Zeit, um den besten Blickwinkel und „Ihren“ perfekten Baum für die Aufnahme zu finden. Der Fotospot ist einer der dunkelsten Fotospots in der Rhön.
Die Platzer Kuppe ist ein ganzjähriger Fotospot. Im Winter sorgt Schnee für stimmungsvolle Aufnahmen, und bei Nebel liegt die Kuppe oft über der Nebelgrenze, was faszinierende Perspektiven eröffnet. Während der blauen Stunde und bei Himmelsröte kommen die Baumgruppen besonders gut zur Geltung. Zudem bietet der Sternenpark Rhön ideale Bedingungen, um den Sternenhimmel oder die Milchstraße über den Bäumen zu fotografieren.
Für Ihre Aufnahmen sollten Sie ein Weitwinkelobjektiv bis hin zu einem Standardzoom mitbringen. Ein Stativ ist ebenfalls empfehlenswert, um die einzigartigen Lichtstimmungen bestmöglich einzufangen.

Die historische Altstadt von Hammelburg bietet zahlreiche reizvolle Fotomotive und ist ein lohnendes Ziel für Fotografen. Der beste Blickwinkel ergibt sich westlich der katholischen Stadtkirche. Hier können Sie ein malerisches Ensemble aus einem Wasserbecken, der Kirche und dem Kellereischloss einfangen. Besonders empfehlenswert ist ein Fotoausflug zum Sonnenuntergang und während der blauen Stunde, um die stimmungsvollen Lichtverhältnisse zu nutzen.
Direkt neben dem Kellereischloss gibt es einen Parkplatz mit Wohnmobilstellplatz. Von hier aus gelangen Sie in etwa 5 Minuten zu Fuß oder mit dem Rollstuhl zum empfohlenen Fotospot. Für Rollstuhlfahrer ist gehört dieser Spot zu den besten Fotospots in der Rhön, da er einfach zu erreichen ist. Positionieren Sie sich am Wasserbecken, um die Spiegelung der Gebäude in Ihre Bildkomposition einzubinden. Mit einem Ultraweitwinkel- bis Standardzoomobjektiv sind Sie bestens ausgerüstet.
Da der Blick nach Osten ausgerichtet ist, bietet sich das Morgenrot bei Sonnenaufgang als perfekter Hintergrund für Ihre Aufnahmen an. Am Abend hingegen erstrahlen die Gebäude im warmen Licht der untergehenden Sonne. Während der blauen Stunde werden die beleuchteten Gebäude wunderschön im Wasser reflektiert, was für besonders atmosphärische Fotos sorgt.

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Die Burg Altenstein, teils als Ruine erhalten, thront eindrucksvoll über Franken und bietet zu jeder Jahreszeit spektakuläre Fotomöglichkeiten. Von der Burg aus genießen Sie eine Rundumsicht in alle Himmelsrichtungen, ideal für Aufnahmen zu Morgen- und Abendröte sowie bei Nebel. Besonders im Herbst, wenn die Laubbäume der fränkischen Landschaft in leuchtendem Gold erstrahlen, ist ein Besuch ein absolutes Highlight.
Die Mauern der Ruine eignen sich hervorragend als Vordergrund für weitwinklige Aufnahmen. Mit einem Teleobjektiv lassen sich hingegen stimmungsvolle Bilder in die Ferne einfangen, vor allem morgens, wenn die aufgehende Sonne das Tal in ein sanftes Licht taucht und der Nebel über die Hügel zieht.
Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe sind begrenzt, da die Straßen sehr eng sind und es keinen offiziellen Parkplatz direkt bei der Burg gibt. Es empfiehlt sich, im Ort nach Stellplätzen in den Gassen zu suchen. Mit etwas Hilfe kann die Ruine auch von Rollstuhlfahrern erreicht werden.
Nutzen Sie für Ihre Fotos ein Weitwinkel- bis Standardzoomobjektiv und planen Sie ausreichend Zeit ein, um vor Ort Ihren Bildaufbau vorzubereiten. Der besondere Charme der Burg und die wechselnden Stimmungen der Umgebung machen sie zu einem unvergleichlichen Fotospot.

Zwischen Rhön und Thüringer Wald befindet sich ein eher unbekanntes Wasserschloss, das mit seiner äußeren Pracht beeindruckt, während das Innere bereits dem Verfall preisgegeben ist. Die eindrucksvollen, verwitterten Mauern und die malerische Lage machen das Schloss zu einem faszinierenden Fotomotiv.
Der Zugang ist bequem: Sie können direkt in der Nähe des Schlosses parken, und der Schotterweg dorthin ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Der kleine Teich, der das Schloss umgibt, erfordert den Einsatz eines Weitwinkelobjektivs, um sowohl das Bauwerk als auch seine Spiegelung im Wasser perfekt einzufangen.
Für den besten Blickwinkel positionieren Sie sich westlich des Schlosses. Dort lässt sich die Szenerie das ganze Jahr über bei Sonnenaufgang in Kombination mit einem Morgenrot stimmungsvoll fotografieren. Die Sonne selbst bleibt dabei hinter dem Gebäude verborgen. Abends, besonders bei klarem Himmel, wird das Schloss von Westen sanft angestrahlt und erzeugt eine romantische Atmosphäre.
Ein zweiter empfehlenswerter Standort ist die Brücke auf der Nordostseite, die zum Schloss führt. Hier ist ein Abendrot im Winterhalbjahr besonders reizvoll. Für beide Perspektiven sorgt Windstille dafür, dass sich die Spiegelung im Wasser optimal zeigt.
Das Schloss ist nicht beleuchtet, was es zu einem idealen Motiv für stimmungsvolle, natürliche Aufnahmen macht. Packen Sie ein Stativ sowie ein Ultraweitwinkel- bis Standardzoomobjektiv ein, und lassen Sie sich von der vergänglichen Schönheit dieses Ortes inspirieren.

Das RADOM auf der Wasserkuppe war einst ein wichtiger Bestandteil der Luftraumüberwachung der Bundeswehr im Grenzgebiet zur DDR. Die markante Kuppel, die früher ein sensibles Radar vor Witterung schützte, dient heute als Eventlocation. Als Fotomotiv ist das RADOM besonders reizvoll, da es sich das ganze Jahr über stimmungsvoll in Szene setzen lässt.
Ein Highlight für Fotografen ist die Milchstraße, die mit dem RADOM im Vordergrund ein beeindruckendes und fast außerirdisch anmutendes Bild erzeugt. Die Wasserkuppe bietet zudem einen 360°-Panoramablick über die Rhön und den Nachthimmel. Dank des Sternenparks Rhön ist der Himmel hier außergewöhnlich dunkel, was ideale Bedingungen für Astrofotografie schafft.
Für die Anreise parken Sie bequem auf dem offiziellen Parkplatz der Wasserkuppe. Von dort aus ist das RADOM ausgeschildert und in 20 Minuten leicht erreichbar. Packen Sie ein Stativ sowie ein Ultraweitwinkel- bis Teleobjektiv ein, um die Vielseitigkeit dieses Ortes voll auszuschöpfen.
Die Lichtsituationen auf der Wasserkuppe verändern sich je nach Wetter und Tageszeit. Es lohnt sich daher, vor Einbruch der Dunkelheit Zeit einzuplanen, um das Gelände zu erkunden und den besten Blickwinkel zu finden. Egal ob bei Morgen- oder Abendröte, Nebel, Eis und Schnee oder während der Blauen Stunde – das RADOM ist immer ein faszinierendes Motiv.

Die Milseburg, ein erloschener Vulkan mit Überresten einer keltischen Befestigung, bietet ein beeindruckendes Fotomotiv im Westen der Rhön. Der Gipfel aus nacktem Fels, Geröll und einem markanten Gipfelkreuz erlaubt eine atemberaubende 360°-Aussicht. Im Osten erstreckt sich die Wasserkuppe, während im Westen Fulda zu sehen ist.
Für den Aufstieg parken Sie bequem am offiziellen Wanderparkplatz am Fuße des Berges. Von dort führt ein etwa 20-minütiger, jedoch teils anspruchsvoller Weg zum Gipfel, der für Rollstuhlfahrer leider ungeeignet ist.
Ganzjährig eröffnet die Milseburg ideale Möglichkeiten für Aufnahmen bei Morgen- oder Abendröte. Besonders faszinierend ist der Winter, wenn Schnee oder Raueis die Landschaft überziehen. Von April bis Juli lässt sich die Milchstraße eindrucksvoll einfangen, während die Blauen Stunde am Abend spektakuläre Ausblicke über Fulda ermöglicht. Im Herbst und Winter, bei Hochnebel, liegt die Milseburg oft über der Nebeldecke und bietet eine mystische Stimmung.
Zum Fotografieren empfehlen sich ein Stativ sowie ein Ultraweitwinkel- und Standardzoomobjektiv. Da es keinen festen Fotospot gibt, ist es ratsam, rechtzeitig anzureisen, um ein passendes Motiv für den Vordergrund zu wählen und den besten Bildaufbau zu planen. Die Milseburg ist zu jeder Jahreszeit ein Highlight für Landschafts- und Astrofotografen.

Die Überreste der letzten Eiszeit finden sich auf dem Schafstein, einem faszinierenden Ort, an dem sich Geröllfelder im Osten der Wasserkuppe bis ins Tal erstrecken. Diese einzigartige Landschaft bietet zahlreiche Fotomöglichkeiten. Sie erreichen den Schafstein entweder über den längeren, aber weniger steilen Weg von der Wasserkuppe oder über den Wanderparkplatz am Fuße des Schafsteins, von dem aus eine 30-minütige Wanderung zum Geröllfeld in etwa 800 Metern Höhe führt.
Dank der Osthanglage ist der Schafstein besonders für Aufnahmen bei Morgenröte geeignet, da der Blick nach Osten gerichtet ist. Aufgrund der Lage im Sternenpark Rhön lässt sich hier auch der Sternenhimmel wunderbar fotografieren, und im Frühling, von März bis April, bietet sich das Galaktische Zentrum als ideales Fotomotiv an. Im Winter ist die Höhenlage perfekt für Aufnahmen verschneiter Landschaften. Allerdings sollte man bei Schnee vorsichtig sein, da das Geröllfeld dann glatt und potenziell gefährlich ist – nur erfahrene Wanderer sollten sich hier auf den Weg machen.
Für die Fotografie sind ein Weitwinkel- und Standardzoomobjektiv empfehlenswert. Es ist ratsam, frühzeitig anzureisen, um einen geeigneten Vordergrund zu finden. Besonders geeignet für Aufnahmen sind die einzelnen Bäume und Baumgruppen, die sich als natürliche Motive im Geröllfeld hervorragend in Szene setzen lassen.

Der Wasserfall, der einst angeblich mit einer Mühle verbunden war, ist von einer faszinierenden Sage umgeben. Laut dieser bat der Müller den Teufel, Wasser fließen zu lassen, worauf der Teufel als Gegenleistung die Seele desjenigen forderte, der sich als Erster auf den großen Stein am Wasser setzte. Doch der Müller schob den Stein ins Wasser, sodass niemand mehr darauf Platz nehmen konnte. Diese alte Legende gibt dem Wasserfall einen mystischen Touch.
Der Wasserfall befindet sich im Wald und eignet sich besonders für Fotografie an bewölkten Tagen oder sogar bei Nebel. Besonders interessant ist der Ort im Winter, wenn durch die hohe Lage der Wasserfall häufig zufriert und faszinierende Eisformationen an den Basaltsteinen entstehen. Ein Besuch nach starken Regenfällen lohnt sich besonders, wenn der Wasserfall mit viel Wasserfluss beeindruckt. Im Herbst sorgt das bunte Laub der umstehenden Buchen für einen zusätzlichen Farbtupfer, vor allem in kräftigem Orange.
Um den Wasserfall weich erscheinen zu lassen, empfiehlt es sich, mit Graufiltern zu arbeiten. Die Perspektive vor Ort erfordert ein wenig Kreativität, da der Wasserfall in seiner Größe eher bescheiden ist. Am besten geht man mit einem Weitwinkelobjektiv nah an den Flusslauf heran, um das Motiv intensiv einzufangen. Der Zugang erfolgt vom Wanderparkplatz Holzberghof, wobei der Weg etwa 15 Minuten dauert. Achten Sie dabei auf den Wegweiser, der nach links abbiegt und dem Flusslauf folgt.

Das Schwarze Moor, ein Naturschutzgebiet, ist ein besonders faszinierender Ort für Fotografen. Wichtig ist, dass Sie den markierten Weg nicht verlassen, da das Moor empfindlich ist. Der Rundweg startet vom offiziellen Wanderparkplatz „Schwarzes Moor“ und dauert etwa 45 Minuten. Hier finden sich das ganze Jahr über interessante Fotomotive – von toten Bäumen über das Herbstlaub der Birken bis hin zu spannenden Strukturen im Schnee. Im Winter kann der Weg bei starkem Schneefall jedoch gesperrt werden, weshalb eine rechtzeitige Information ratsam ist.
Planen Sie ausreichend Zeit ein, um den gesamten Rundweg zu erkunden und den besten Standort für Ihre Fotografie auszuwählen. Ein besonderes Highlight ist der Aussichtsturm am Rand des Moores. Bei Nebel kann es zu beeindruckenden Aufnahmen kommen, wenn der Turm aus der Nebelwand hervorragt.
Besonders gut für die Milchstraßenfotografie eignet sich das Schwarze Moor. Die vielen knochigen Wetterkiefern bieten ein einzigartiges Motiv. Ihre Steifigkeit macht sie selbst bei leichtem Wind nahezu unbeweglich, wodurch sie sich hervorragend als Vordergrund für nächtliche Aufnahmen eignen. Für diese Art der Fotografie sind ein Weitwinkel- oder Standardzoomobjektiv sowie ein Teleobjektiv nützlich.

Die Rhön ist ein ausgezeichnetes Ziel für winterliche Fotomotive. Das Mittelgebirge bietet eine hohe Lage und viele freie Kuppen, die tolle Aussichten und Fotomöglichkeiten bieten. Im Vergleich zu anderen Mittelgebirgen wie dem Thüringer Wald oder Spessart, die meist mit dichten Wäldern bedeckt sind, finden Sie hier eine deutlich offenere Landschaft, die ideale Bedingungen für Winteraufnahmen schafft.
Für die Planung einer Fototour in die winterliche Rhön ist es hilfreich, auf Webcams zurückzugreifen. Besonders empfehlenswert ist die Website www.windy.com, auf der viele Wetter-Webcams zu finden sind. Wenn Schneefall vorausgesagt wird, können Sie dort überprüfen, wie schön die Schneelandschaft wirklich aussieht. Denn manchmal fällt Schnee, ohne dass er sich richtig ablagert, und die Webcam zeigt genau, ob es vor Ort tatsächlich zu einem Winterwunderland geworden ist.
Ein wertvoller Tipp für Ihre Fototour: Suchen Sie nach Motiven abseits der touristischen Hotspots. Denn Schlittenfahrer und andere Wintergäste können frische Schneedecken schnell zerstören. Fahren Sie also auf die höchsten Gipfel der Rhön und nehmen Sie die ruhigeren, wenig begangenen Wege, um die unberührte Schneelandschaft zu erleben und zu fotografieren.

Die Wanderung zum kleinen Basaltstein-Felsen nördlich der Wasserkuppe führt Sie zu einem großartigen Aussichtspunkt, der einen fantastischen Blick nach Westen und Norden über die Rhön bietet. Der offizielle Wanderparkplatz der Wasserkuppe ist der ideale Ausgangspunkt für diese Wanderung. Sie erreichen die Felskuppe in etwa 20 Minuten, und der Weg ist als mittel eingestuft.
Der Blick nach Westen eignet sich das ganze Jahr über für beeindruckende Aufnahmen bei Abendröte. Besonders schön ist die Aussicht während der Blauen Stunde und in der Nacht, wenn die Lichter der Rhöner Dörfer unter Ihnen leuchten. Ein absolutes Highlight ist die Milchstraße, die im Spätsommer nach Süden genau über der Felsformation steht. Im Winterhalbjahr können Sie von hier aus den Nebel in den Rhöner Tälern beobachten, der eine mystische Atmosphäre schafft.
Für Fotos der Basaltsteinformation sind etwas Geschick und möglicherweise auch Fokus-Stacking erforderlich, da die Formation nicht besonders groß ist. Um die Felsen groß in Szene zu setzen, empfiehlt es sich, die Kamera tief zu positionieren.

Die Schritt für Schritt Anleitung, wie du einen Kometen fotografieren kannst mit deiner Nachführung.

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Bastian
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