
Komet fotografieren mit Nachführung
Die Schritt für Schritt Anleitung, wie du einen Kometen fotografieren kannst mit deiner Nachführung.
Schlösser und Burgen fotografieren in Deutschland bieten eine einzigartige Gelegenheit für Fotografen, die Kulturlandschaft einzufangen. Während Länder wie die Niederlande mit Windmühlen oder Italien mit der Toskana beeindrucken, hat Deutschland seine eigene Faszination: eine unvergleichliche Dichte an geschichtsträchtigen Bauwerken. Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Schlösser und Burgen als hier. Mit beeindruckenden 28.500 Anlagen – weit mehr als die 5.100 in Frankreich – wird die deutsche Kleinstaaterei sichtbar, die hunderte Jahre Kulturgeschichte prägt.
Für Fotografen sind diese Orte wahre Highlights: Schlösser fotografieren und Burgen fotografieren gehören zu den faszinierendsten Disziplinen in der Landschaftsfotografie. Beliebte Schlösser Fotospots und Burgen Fotospots befinden sich vor allem in den Mittelgebirgen. Nebel, der sich über sanfte Hügel und Täler legt, verstärkt die magische Atmosphäre. Diese Kulisse erinnert an Märchen über Feen und Hexen, die sich perfekt für kreative Kompositionen eignen.
Die Mittelgebirge bieten dank ihrer Hügellandschaft abwechslungsreiche Perspektiven. Hier finden sich die besten Fotomotive, während der flache Norden weniger Vielfalt bietet. Dennoch gibt es auch dort beeindruckende Schlösser und Burgen zu entdecken. Lassen Sie sich von der Einzigartigkeit der deutschen Kulturlandschaft inspirieren und erkunden Sie die schönsten Orte, um Schlösser und Burgen zu fotografieren.

Bastian Werner
Hier kannst du dir dir die Fotospots direkt zu deinem Google Maps oder Apple Maps hinzufügen. Die Beschreibungen zu den Fotospots findest du hier im Artikel.
Das Schloss Hohenschwangau ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Stadt Füssen im bayerischen Allgäu. Es wurde im 19. Jahrhundert von König Maximilian II. von Bayern erbaut und diente als Sommerresidenz für die königliche Familie. Heute zieht das Schloss jährlich Tausende von Besuchern an, die von seiner beeindruckenden Architektur und der herrlichen Aussicht auf die umliegende Landschaft begeistert sind. Es bleibt jedoch oft im Ruhm des bekannteren Schloss Neuschwanstein zurück, obwohl es ein ansehnliches Motiv bietet.
Zum Fotografieren müssen Sie tatsächlich bis hoch zum gesagten Neuschwanstein aufsteigen. Von hier bietet sich ein fantastischer Blick auf das Schloss Hohenschwangau mit dem dahinterliegenden Alpenpanorama. Bringen Sie mindestens 200mm Brennweite mit. Die beste Jahreszeit ist das Winterhalbjahr. Zu Sonnenuntergang versinkt hier die Sonne hinter dem Alpenpanorama.

Um das Schloss am besten in Szene zu setzen, empfiehlt sich ein Fotospot direkt am Ufer, der auch mit dem Rollstuhl erreichbar ist. Von hier aus können Sie in Richtung Südost zum Schloss fotografieren. Am Abend ist das Schloss beleuchtet und bietet eine wunderschöne Kulisse. Im Winterhalbjahr ist das beste Licht jedoch am Morgen zu erwarten, wenn eine Morgenröte hinter dem Schloss steht. Während der Blauen Stunde am Abend spiegelt sich das Schloss im Wasser, sofern es windstill ist.
Um die Wasseroberfläche weichzuzeichnen, empfiehlt es sich, Graufilter zu verwenden, da die vielen Wasservögel die Donau oft unruhig machen. Für den Bildaufbau reicht ein Standardzoomobjektiv aus.

Das Schloss thront auf einem Bergkegel vor der östlichen Schwäbischen Alb, wo diese in die Fränkische Alb übergeht. Der beste Fotospot befindet sich in der Umgebung auf einem der höchsten Punkte und bietet eine tolle Aussicht nach Südosten. Im Winterhalbjahr kann man das Schloss oft über einem Nebelmeer fotografieren, was besonders eindrucksvoll ist.
Im Herbst erscheint der Schlossberg in goldenem Kleid, während im Winterhalbjahr eine Morgenröte zum Sonnenaufgang passend ist. Bei klarem Himmel während des Sonnenuntergangs erreichen die letzten Lichtstrahlen der versinkenden Sonne das Schloss.
Wenn der Nebel im Tal liegt, lohnt es sich, weitwinklig zu fotografieren. Mit einem Teleobjektiv können Sie das Schloss auch groß abbilden, wenn die letzten Strahlen der Sonne darauf fallen. Für einen schönen Vordergrund können Sie die Vegetation je nach Jahreszeit vor Ort einbauen.

Die Burg Harburg liegt am Südostrand des Nördlinger Ries, einem Einschlagskrater eines Meteoriten, der vor rund 14,6 Millionen Jahren entstanden ist und noch heute gut erkennbar ist. Der Krater hat einen Durchmesser von über 20 Kilometern und der Meteorit wird auf 1,5 Kilometer geschätzt. Bis zu 70 Kilometer entfernt vom Krater können noch Gesteinsbrocken gefunden werden, die aus dem Einschlag stammen. Ursprünglich dachte man, dass die gesamte Region eine große Caldera ist und damit einen vulkanischen Ursprung hat, erst eine Studie konnte die Entstehung des Kraters durch einen Meteoriteneinschlag belegen. Die Burg Harburg selbst ist eine idealtypische mittelalterliche Burganlage und zählt zu den besterhaltenen Burganlagen Süddeutschlands. Es empfiehlt sich daher, die Burg zu besichtigen. Der beste Fotospot ist vom Parkplatz unterhalb der Burg aus erreichbar und bietet einen Blick nach Osten auf die Burg.
Der Aussichtspunkt befindet sich auf einer Anhöhe, die etwas höher liegt als die Burganlage selbst. Im Nördlinger Ries gibt es häufig ausgeprägten Bodennebel, da die kalte Luft in der Tiefebene des Kraters eingeschlossen ist und nicht abtransportiert werden kann. Im Winterhalbjahr liegt das Donautal und die Umgebung oft tagelang unter Nebel. In der Nähe von Harburg in Donauwörth können Webcams genutzt werden, um den Nebel in der Nacht zu überprüfen. Das Fotografieren bietet sich ganzjährig bei direktem Blick nach Osten für den Sonnenaufgang an. Bei klarem Himmel steigt zur Tag-Nacht-Gleiche die Sonne genau hinter der Burg auf. In der Blauen Stunde ist die Burg beleuchtet.
Für das Fotografieren eignet sich am besten ein Standardzoom bis hin zum leichten Teleobjektiv. Mit einem Weitwinkelobjektiv können vor Ort nicht viele interessante Fotos gemacht werden, da die Landschaft um die Burg gleichmäßig hoch ist und der Vordergrund hauptsächlich aus bestelltem Ackerland besteht. Um den genauen Standort für den perfekten Sonnenaufgang zu finden, können entlang des Feldweges und auf den Wiesen in der Nähe der GPS-Daten variiert werden. In der Blauen Stunde bietet es sich an, den typischen orangen Dämmerungsbogen am Osthorizont mit in das Foto einzubauen, was mit einer größeren Brennweite besser möglich ist.

Das Schloss im Kinzigtal wurde als Verteidigungsburg erbaut und kann bis ins 11. Jahrhundert zurückdatiert werden. Heute dient es als Jugendherberge und befindet sich am äußersten Westhang des Schwarzwaldes, umgeben von Weinbergen. Es liegt etwa 50 Meter über dem Kinzigtal, das sich in südöstlicher Richtung zum Schwarzwald erstreckt. Wenn man aus östlicher Richtung über die Weinberge schaut, bietet sich ein beeindruckender Blick auf die Burg. Mehrere Terrassen ermöglichen es, die Burg aus verschiedenen Höhen und Perspektiven zu fotografieren. Der erste Spot befindet sich in den Weinbergen und es empfiehlt sich, rechtzeitig vor Ort zu sein, um das Licht optimal nutzen zu können. Der zweite Spot liegt auf einer Halbinsel im Möschelsee und bietet einen Blick nach Nordosten auf die Burg. Die Uferbegrünung des Sees schirmt das Industriegebiet ab und ermöglicht einen Blick auf die Weinberge. Parken kann man in Ortenberg und von dort aus etwa 10 Minuten zu Fuß zum Spot 2 laufen. Rollstuhlfahrer können beide Spots erreichen.
Das Schloss erhält aufgrund seiner Lage am Westhang nur das Licht der Abendsonne. Lediglich um die Wintersonnenwende am 21.12. herum kann die aufgehende Sonne durch das Kinzigtal hindurchscheinen und die Ostseite der Mauern beleuchten. Das Schloss wird nachts beleuchtet und bietet in der Blauen Stunde und bei Nacht ein schönes Motiv. Besonders im Herbst leuchten die umgebenden Weinberge in verschiedenen Farbtönen und bieten so eine tolle Kulisse. Vom ersten Spot aus hat man ganzjährig einen Blick auf die Abendröte hinter den Weinbergen und dem Schloss. Der Spot eignet sich besonders für flachen Bodennebel im Winterhalbjahr. Eine Webcam zeigt das Schloss die gesamte Nacht und kann genutzt werden, um wolkenfreie, windstille Nächte auf Nebel zu prüfen.
Vom zweiten Spot aus bietet sich ein Blick nach Nordosten und eine Morgenröte ist nur im Sommerhalbjahr zu sehen. Der Spot ist am besten im Winterhalbjahr am Abend bei gutem Licht geeignet, da die untergehende Sonne die Südwestseite der Mauern beleuchtet. Bei Windstille spiegelt sich die Szene im Wasser und in kalten, windstillen Nächten kann das Wasser im See dampfen.
Um ein schönes Motiv zu erhalten, sollten Fotografen in den Weinbergen ihren Standort so wählen, dass sie durch die Terrassen Führungslinien in Richtung des Schlosses im Bild erhalten. Eine erhöhte Brennweite ermöglicht einen Schärfeverlauf im Bild. Am zweiten Spot können Graufilter hilfreich sein, um das Wasser weichzuzeichnen.

Die Westseite des Schwarzwaldes, die zum Rheingraben hin abfällt, ist reich an Weinbergen und hat den Weinbau gefördert. Mitten in diesen Weinbergen befindet sich das prächtige Schloss Staufenberg. Mit dem Auto kann man bis zum Schloss fahren, von wo aus es einen 10-minütigen Fußweg zum Fotospot gibt, der auch für Rollstuhlfahrer zugänglich ist. Der Fotospot bietet einen Blick nach Südwesten über die Weinberge bis zum Schloss. Das Motiv kann mit Weitwinkel oder Standardzoom aufgenommen werden. Die beste Jahreszeit für das Motiv ist der Herbst, wenn die Weinberge golden leuchten.
Im Winterhalbjahr versinkt die Sonne bei Sonnenuntergang hinter dem Schloss, während sie bei Sonnenaufgang vom Schwarzwald verdeckt wird. Die erhöhte Lage in den Weinbergen bietet auch die Möglichkeit, das Schloss über dem Nebel zu fotografieren. Das Schloss ist bei Nacht beleuchtet und bietet auch in der Blauen Stunde eine gute Fotogelegenheit.

Karl IV ließ in Lauf an der Pegnitz das Wenzelschloss errichten, um eine luxuriöse Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe von Nürnberg zu haben. Der historische Stadtkern von Lauf bietet neben dem Schloss viele weitere Fotomotive.
Das Wenzelschloss kann von einer Brücke im Osten aus fotografiert werden und bietet das ganze Jahr über schöne Morgenstimmungen. Zwischen Mai und Juli geht die Sonne knapp links neben dem Schloss auf und steigt nach einigen Minuten hoch genug auf, um im Bild zu erscheinen. Bei der Blauen Stunde wird das Schloss beleuchtet und bietet bei jedem Wetter ein tolles Motiv.
Um das Schloss vollständig mit seiner Spiegelung zu fotografieren, benötigen Sie ein Ultraweitwinkelobjektiv. Auf der Brücke können Sie sich variabel positionieren und einen Blendenstern fotografieren, wenn die Sonne direkt neben dem Schloss aufgeht.

In der Nähe von Nürnberg, direkt neben der Autobahn A3, befindet sich ein unbekanntes Juwel zwischen zahlreichen Fischteichen und Feuchtwiesen. Das erhaltene Wasserschloss ist nur ein Teil einer Menge von Teichen. Sie können Ihr Auto direkt in der Ortschaft Neuhaus parken und in wenigen Minuten zu den Seen laufen. Leider können die Wege nicht von Rollstuhlfahrern genutzt werden.
Das Fotografieren des Schlosses kann eine Herausforderung sein, da das Ufer gut bewachsen ist und es hilfreich sein kann, mit Flip-Flops ins Wasser zu steigen. Für das Fotografieren benötigen Sie ein Ultraweitwinkelobjektiv und können fast 360° um das Schloss herumgehen. Direktes Sonnenlicht wird von den Bäumen verhindert, aber Himmelsröte funktioniert gut. Besonders interessant ist, dass sich durch die Lage in klaren, windstillen Nächten häufig Nebel am Schloss bildet. Das Schloss wird nicht beleuchtet.

Im Bereich zwischen dem Thüringer Wald und dem Jura befindet sich das Schloss Mitwitz, das als eines der größten Wasserschlösser in Bayern gilt und ein Museum beherbergt. Es ist gut erhalten und kann problemlos mit dem Auto erreicht werden, da Parkplätze direkt vor der Tür vorhanden sind. Von dort aus führt ein kurzer Fußweg über einen befestigten Boden, der auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist, zum Schloss. Sie können das Schloss vollständig umrunden und sollten dafür ein Ultraweitwinkelobjektiv verwenden, da das umliegende Wasser knapp bemessen ist und Sie sehr nah am Schloss stehen. Es wird empfohlen, ein Panorama aufzunehmen, um die ganze Schönheit des Schlosses festzuhalten.
Die Lage von Schloss Mitwitz inmitten von Bäumen und Häusern verhindert, dass Sie die Morgen- oder Abendsonne direkt auf dem Schloss fotografieren können. Allerdings bietet der steile Blickwinkel die Möglichkeit, die Himmelsröte zu jeder Jahreszeit gut über dem Schloss einzufangen. Im Winterhalbjahr kann aufgrund der Lage im Tal auch dichter Bodennebel fotografiert werden. In der Nacht wird das Schloss von außen beleuchtet, daher sollten Sie die Blaue Stunde während der Lichtgleiche besuchen, um das Schloss und das Licht bei Dämmerung im gleichen Maße zu genießen.

In der Gegend zwischen Rhön und Thüringer Wald gibt es ein unbekanntes Wasserschloss, das von außen imposant aussieht, aber innerlich verfällt. Das Parken ist direkt am Schloss möglich, und der Schotterweg zum Schloss ist rollstuhlgerecht. Der umliegende Teich ist ziemlich klein, daher benötigen Sie ein Weitwinkelobjektiv, um das Schloss und seine Reflexion im Wasser gut zu fotografieren.
Das Schloss sollte von Westen aus fotografiert werden, vorzugsweise bei Sonnenaufgang mit einem schönen Morgenrot. Am Abend wird das Schloss bei klarem Himmel von Westen angestrahlt. Ein weiterer guter Blickwinkel ist von der Brücke an der Nordostseite, besonders bei einem Abendrot im Winter. Windstille Bedingungen sind für eine klare Reflexion im Wasser von Vorteil. Das Schloss wird nicht beleuchtet.

Eine im 18. Jahrhundert erbaute Festung thront hoch über Würzburg und bietet einen Besuch wert. Für eine gute Aufnahme müssen Sie jedoch Abstand halten, damit die gesamte Festung ins Format passt. Die Festung liegt oberhalb eines Weinbergs auf der Westseite des Mains und ist somit von weit her zu sehen. Es gibt zahlreiche Fotospots, insbesondere da die Festung nachts beleuchtet wird und somit in der Blauen Stunde von allen drei Spots aus ein gutes Motiv bietet.
Der erste Spot befindet sich auf der Ludwigsbrücke und bietet Blick nach Nordwesten über den Main hinweg. Eine breite Steinbrüstung bietet Platz für ein kleines Stativ. Der Blick nach Nordwesten macht das Abendrot im Sommer zum besten Wetterphänomen. Ist der Himmel halbwegs wolkenfrei, so wird die Festung ganzjährig durch die aufgehende Sonne beleuchtet, während das Flusstal noch im Schatten der Nacht liegt. Es bietet sich an, die Szene mit dem Weitwinkel zu fotografieren. Für Rollstuhlfahrer geeignet.
Der zweite Spot befindet sich auf der alten Mainbrücke oder alternativ am Ostufer mit Blick nach Südwesten auf die Alte Mainbrücke mit der dahinterliegenden Festung. Unter der Brücke befinden sich Stromschnellen, auch diese können Sie mit einem Graufilter gut zerfließen lassen. Die Blickrichtung bedingt, dass sich ein Abendrot im Winter am besten eignet. Zu Sonnenaufgang sollte es ganzjährig wolkenfrei sein. Für die ersten beiden Spots parken Sie am besten auf dem Parkplatz Willy-Brandt-Kai. 2 Minuten zum ersten Spot, 10 Minuten zum zweiten Spot.
Ein weiterer Spot mit entfernterem Blick auf die Festung befindet sich am Schloss Steinburg. Von dort aus haben Sie Aussicht nach Süden über die Weinberge hinweg und das Maintal, sodass Sie sowohl die Festung als auch die Stadt selbst im Bild haben. Für die Festung ist eine Brennweite von 100mm nötig, das gesamte Panorama wird mit dem Weitwinkel abgebildet. Wenn das Maintal im Dauergrau liegt, ermöglicht der erhöhte Standort, die Festung über dem Nebel zu fotografieren. Die Festung erstrahlt gut im Licht der aufgehenden Sonne im Sommerhalbjahr. Der Blick nach Süden bedingt, dass die Festung nur bedingt mit einem Abendrot oder Morgenrot im Winter fotografierbar ist. Vielmehr bietet der Blick über das Stadtpanorama mit der Festung bei Nacht das schönste Motiv. Sie parken, wo Sie fotografieren. Der Spot ist für Rollstuhlfahrer geeignet.
Besonders schön ist die Festung Marienberg im Herbst, wenn die Weinberge in goldenem und rotem Farbton erstrahlen. Auch an seltenen Tagen mit Schneefall bietet Würzburg eine beeindruckende Kulisse.

Knapp oberhalb von Wertheim thront die Burg über der Altstadt. Die Burg selbst kann besichtigt werden, in den Wintermonaten können Sie von hier über die Mündung der Tauber in den Main mit dem Stadtpanorama im Vordergrund fotografieren.
Einen besseren Blick, bei welchem die Burg richtig zur Geltung kommt, haben Sie von der Westseite des Maintal vom abgebildeten Ausblick von Spot 1. Dieser liegt kaum bekannt versteckt im Wald, am obersten Waldweg des Osthangs. Eine Parkbank mit davor freigeschnittenem Hang, nicht zu finden auf den Satellitenbildern im Internet, vertrauen Sie deshalb den Koordinaten. Parken Sie das Auto am Eingang des Waldwegs und laufen Sie von hier aus. Der Spot ist bei trockenem Wetter und Begleitung mit dem Rollstuhl zu erreichen.
Sie blicken nach Südosten über die Altstadt hinweg, im gezeigten Foto gut versteckt im Nebel. Darüber die Burg. Die Burg wird im Sommerhalbjahr von der aufgehenden Sonne erleuchtet, ganzjährig fallen die letzten Lichtstrahlen der Abendsonne auf die alten Mauern. Bei wolkenfreiem Wetter ein schönes Motiv. Bei dichtem Bodennebel können Sie die Burg mit etwas Glück oder Können über dem Nebel fotografieren. In der ersten Nachthälfte ist die Burg beleuchtet, beginnend in der abendlichen Blauen Stunde. Der das Taubertral umgebende Odenwald ist im Herbst durch die vielen Eichen und Buchen golden verfärbt.
Für dieses Motiv benötigen Sie eine große Brennweite. Mit 200mm ist die Altstadt mit im Foto. Ab 400mm können Sie die Burg Formatfüllend fotografieren. Die große Brennweite und der nach unten gerichtete Blick schließen es aus, besonders viel Himmel mit im Bild zu haben. Eine Himmelsröte schließt sich deshalb technisch aus.
Der zweite Blick auf die Burg ist nordöstlich des Mains an einem kleinem Weinberg gelegen. Das „Denkmal Kaffelstein“, Sie befinden sich nur noch halb soweit entfernt wie vom ersten Spot. Das Auto können Sie am Sportplatz von Kreuzwertheim parken. Von hier aus sind es etwa 10min Fußweg. Mit dem Rollstuhl ist der Spot nur mit Hilfe zu erreichen.
Direkt vom Denkmal ist das Stadtpanorama durch Bäume im Vordergrund verdeckt, diese können Sie als kreativen Bilderrahmen für Ihr Foto verwenden, wenn Sie die Burg mit einer größeren Brennweite von etwa 200mm fotografieren.
Wenn Sie vom Denkmal nach Osten laufen, erreichen Sie einen kleinen Weinberg. Von hier aus können Sie das Stadtpanorama mit in das Foto nehmen. Im Herbst verfärben sich die Weinberge wunderbar golden.
Durch die hohe Brennweite an diesem Motiv ist auch hier eine Himmelsröte ausgeschlossen. der Blickwinkel nach Südwest ermöglicht es im Sommerhalbjahr die morgens und abends bei wolkenfreiem Himmel die durch die Sonne erleuchtete Burg zu fotografieren. Die Location ist höher gelegen als die Burg und eignet sich demnach als Aussichtspunkt bei dichtem Bodennebel im Tal.

Das Schloss befindet sich in einem guten Zustand und wird noch heute bewohnt. Es liegt in der Nähe eines kleinen Fischteichs und es gibt einen Parkplatz, wo man sein Auto abstellen kann. Wenn das Wetter trocken ist, ist der Fotospot auch für Rollstuhlfahrer zugänglich und man kann innerhalb von 5 Minuten zu Fuß dorthin gelangen.
Besonders interessant ist es, die Burg mit der Milchstraße am Himmel zu fotografieren, da sich die Burg an einem Ort mit geringer Lichtverschmutzung befindet und nicht beleuchtet ist. Ab Ende August steht das Galaktische Zentrum über der Burg und im Winterhalbjahr eignet sich eine Abendröte. Bei Sonnenaufgang kann man die Burg das ganze Jahr über von der aufgehenden Sonne beleuchtet sehen. Nach kalten, sternenklaren Nächten dampft das Wasser, was auch ein schönes Motiv ergeben kann.
Für den Bildaufbau ist ein Standardzoom ausreichend und man kann sich nordöstlich am Wasser platzieren. Von hier aus kann man den abgebildeten Blick mit der Spiegelung aufnehmen.

In Aschaffenburg gibt es ein beeindruckendes Schloss direkt am Mainufer. Der beste Blick auf das Schloss bietet sich in der Nähe des Pompejanums. Sie können Ihr Auto in der Wohngegend in der Nähe parken oder zum Bahnhof in der Nähe fahren. Für das perfekte Foto können Sie entweder ein Weitwinkelobjektiv mit viel Vordergrund oder eine erhöhte Brennweite verwenden, um das Schloss größer abzubilden. Im Winter können Sie den Sonnenaufgang hinter dem Schloss im Südosten beobachten, während die rote Fassade im Sommer bei Sonnenuntergang leuchtet. In der blauen Stunde ist das Schloss beleuchtet und im Winter bietet sich ein Morgenrot als Hintergrund an.
Wenn Sie von der Mainbrücke aus nach Nordosten schauen, haben Sie eine weitere großartige Perspektive. Hier wirken ein wolkenfreier Himmel bei Sonnenuntergang im Winter und ein Morgenrot im Sommer am besten. Unabhängig vom Wetter können Sie von der Brücke aus eine großartige Kulisse mit dem beleuchteten Schloss und seiner Spiegelung im Main genießen.

Diese Fotolocation ist eigentlich keine Burg, sondern eine Villa. Sie befindet sich südlich von Seligenstadt und ist mit dem Auto und einem kurzen Fußweg erreichbar. Auch Rollstuhlfahrer können diesen Spot besuchen. Am besten parken Sie das Auto an den angegebenen Koordinaten.
Es gibt mehrere Plätze rund um die Wasserburg, von denen aus Sie Fotos machen können. Die gezeigte Aufnahme wurde von der Ostseite des Teichs aus in Richtung Nordwesten aufgenommen. Diese Perspektive eignet sich im Sommer bei Sonnenuntergang, wenn das Abendrot hinter dem Schloss liegt. Der zweite Blickpunkt befindet sich an der Westseite des Teichs mit Blick auf die Brücke, die zur Burg führt. Diese Perspektive eignet sich das ganze Jahr über bei Sonnenaufgang.
Ein weiterer guter Ort, um Fotos zu machen, befindet sich nördlich des Sees mit Blick von der Ostseite auf die Burg nach Süden, insbesondere bei Sonnenaufgang.
Dank der Beleuchtung eignet sich dieser Spot das ganze Jahr über zur Blauen Stunde. Bei Windstille gibt es eine schöne Spiegelung zu sehen.

Das Schloss am Rand des Vorderen Odenwalds ist durch seine nächtliche Beleuchtung weithin sichtbar. Besonders im Herbst kann es über dem Nebel liegen, was von allen Fotospots aus festgehalten werden kann. Sie sollten immer nach Norden fotografieren, denn im Winterhalbjahr wird das Schloss morgens und abends von der Sonne optimal angeleuchtet.
Vom ersten Spot aus sollten Sie mit einem Weitwinkel-Objektiv oder mit einer Brennweite von 200mm arbeiten, wenn Sie den See mit ins Bild einbeziehen möchten. Parken Sie an der Straße und folgen Sie dem Trampelpfad entlang der Klippe bis zur Aussicht. Hier können Sie nach Nordnordost fotografieren.
Am zweiten Spot sollten Sie mit mindestens 200mm, besser 300mm Brennweite nach Nordnordwest fotografieren. Abendröte im Sommer und Morgenlicht im Winterhalbjahr sorgen für eine schöne Atmosphäre.
Der dritte Spot befindet sich südlich des Schlosses in den Feldern und bietet im Sommer bei Morgenröte und Blauer Stunde eine schöne Aussicht. Im Winterhalbjahr können Sie das erleuchtete Schloss im Morgen- und Abendlicht festhalten.

Die Burg Frankenstein am Nordende der Hessischen Bergstraße ist bekannt für ihre gruselige Halloweenparty. Doch auch als Aussichtspunkt mit Blick auf die Rheinebene und als Fotomotiv ist die Burg beliebt. Vom Parkplatz aus erreichen Sie die Burg schnell in nur 5 Minuten, jedoch müssen Sie die Öffnungszeiten beachten, um die Burg zu betreten. Rollstuhlfahrer haben keinen Zugang zum Burgturm für die Aussicht. Besonders schön ist die Burg im Herbst, wenn sich der Laubmischwald golden färbt, oder im Winterhalbjahr, wenn sie häufig über dem Hochnebel des Rheingrabens liegt.
Im Sommer bietet der markante Turm im Burghof ein schönes Motiv bei Sonnenuntergang und die Burg wird in der Nacht und der Blauen Stunde beleuchtet. Eine Webcam vor Ort gibt Auskunft darüber, ob die Burg über dem Nebel liegt. Für die Fotografie eignet sich ein Ultraweitwinkelobjektiv bis hin zum Standardzoom, und es ist erlaubt, mit einer Drohne in Sichtweite um die Burg zu fliegen.

Die Burg Trifels bei Annweiler bietet zahlreiche Aussichtspunkte, dank ihrer exponierten Lage auf einem Kegelberg im Pfälzerwald. Der Aufstieg zum Burgplateau kann bei Regen und Nebel rutschig sein und erfordert geeignetes Schuhwerk.
Bei klarem Himmel wird die Burg bei Sonnenaufgang direkt von der aufgehenden Sonne angestrahlt, was ein beeindruckendes Fotomotiv bietet. Auch der Blick in westliche Richtung ist zu empfehlen. Im Herbst liegt die Burg oft über dem dichten Nebel des Pfälzerwaldes und bietet eine tolle Gelegenheit zum Fotografieren. Die Webcam „Weinbiet“ gibt Auskunft darüber, ob sich Nebel bildet. Abendröte ist das ganze Jahr über ein Highlight.
Als Fotograf haben Sie die Wahl zwischen Weitwinkel- und Teleobjektiven, je nachdem, ob Sie die Felsen und Wetterkiefern im Vordergrund oder die Burg selbst im Fokus haben möchten. Es empfiehlt sich, eine breite Auswahl an Brennweiten mitzubringen.

Runkel, ein kleines Dorf in einem engen Talabschnitt der Lahn, ist zwar unscheinbar, aber dennoch sehr malerisch. Eine alte Brücke führt über den Fluss und im Hintergrund thront eine Burg. Ein kleiner Wasserfall erzeugt eine perspektivische Führungslinie hin zum Motiv. Sie können Ihr Auto im Ort an der Brücke abstellen und zu Fuß zu den Spots gehen. Der erste Spot von der Badeinsel aus bietet einen Blick gen Nordwesten und eignet sich besonders für ein Abendrot im Sommer.
Der zweite Spot an der Ostseite der Brücke bietet einen Blick gen Südwesten und eignet sich besonders für ein Abendrot im Winter. Beide Spots sind gut beleuchtet und eignen sich für Aufnahmen zur Blauen Stunde. Ein Weitwinkelobjektiv ist für beide Spots empfehlenswert. Bitte beachten Sie, dass nur der erste Spot für Rollstuhlfahrer erreichbar ist.

Der Turm des Schlosses ist der Ursprungspunkt des Soldner-Koordinatensystems des Herzogtums Nassau, das für die Vermessung und Einteilung der Landfläche bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts in verschiedenen Regionen Deutschlands verwendet wurde. Heute ist es dank Google Maps einfacher. Sie können am Straßenrand parken, da es wenig Verkehr gibt.
Für den ersten Spot sollten Sie in Richtung Ostnordost fotografieren, da hier das ganze Jahr über eine Morgenröte über der Burg zu sehen ist. Im Winterhalbjahr wird die Burg von der untergehenden Sonne beleuchtet. Wenn sich der Nebel im Lahntal befindet, erscheint die Burg oft darüber und kann von hier aus fotografiert werden.
Der zweite Spot ist komplementär zum ersten. Hier können Sie eine Abendröte und im Sommerhalbjahr eine von tiefstehender Sonne beleuchtete Burg fotografieren. Die Burg wird nachts beleuchtet.

Die Burg Eltz ist eine der bekanntesten und märchenhaftesten Burgen Deutschlands. Sie ist seit 800 Jahren im Besitz der gleichnamigen Familie, die sie in der 33. Generation erhält und für die Öffentlichkeit zugänglich macht. Vom Parkplatz aus müssen Sie etwa 20 Minuten laufen, aber es gibt auch einen Shuttlebus, der Rollstuhlfahrer bis zum Burgtor bringt.
In Bezug auf das Wetter fotografieren Sie von Norden nach Süden, wobei Sie den Winkel variieren können. Sie richten Ihre Kamera leicht geneigt nach oben. Abend- und Morgenröte sind im Winterhalbjahr am Himmel hinter der Burg gut zu fotografieren. Die Burg ist bei Nacht beleuchtet, was die Blaue Stunde attraktiv macht. Wenn es im Moseltal dichten Bodennebel gibt, liegt die Burg oft im Nebel. Sie können dies mit den Webcams im Moseltal überprüfen. Im Herbst ist der umgebende Laubwald golden.
Während Sie zur Burg gehen, können Sie verschiedene Blickwinkel ausprobieren. Es ist ratsam, frühzeitig anzureisen und ein Weitwinkel- und Standardzoom-Objektiv zu verwenden.

Das Schloss besteht aus einem Rundturm, der schon über 1000 Jahre alt ist und gut auf den Fotos zu sehen ist. Obwohl das Schloss bewohnt ist, kann das Gelände größtenteils betreten werden. Vor dem Schloss gibt es Parkplätze und der Vorplatz ist befestigt, so dass Rollstuhlfahrer ihn ebenfalls betreten können.
In Bezug auf Wetterphänomene eignet sich das Schloss am besten für Sonnenauf- und -untergänge, da es von West, Süd und Ost aus fotografiert werden kann. Der Wassergraben ist groß und die Lage in den Wiesen sorgt oft für Nebel am Schloss nach klaren Nächten.
Um die stürzenden Linien am Schloss zu vermeiden, sollten Sie ein Ultraweitwinkelobjektiv verwenden und direkt aus dem großen Tor am Eingang herausfotografieren, um den besten Blickwinkel zu erhalten.

Im Mittelalter war Hannoversch Münden als wichtige Handelsstadt bekannt und erlangte dadurch Reichtum. Die Stadt befindet sich an der Mündung der Werra in die Weser, wo eine der ältesten Steinbrücken über die letzten Meter der Werra errichtet wurde. Vom Rollstuhl aus haben Sie einen guten Blick auf das Schloss, das in südöstlicher Richtung liegt. Die Parkplätze befinden sich um die Ecke.
Das enge Tal von Werra und Weser verläuft in etwa nach Südosten, wodurch die Sonne im Winter passend aufgeht. Der Hochsommer eignet sich daher am besten für den Sonnenaufgang, wenn die Sonne im Nordwesten untergeht. Das gilt auch für das Abend- und Morgenrot. In der Blauen Stunde ist die Brücke und die Stadt wunderschön beleuchtet. Ein besonderes Highlight sind länger andauernder Frost im Winter oder Morgennebel nach kalten, klaren Nächten.
Um das Schloss mit Weitwinkel zu fotografieren, sollten Sie sich von der Brücke aus positionieren. Wenn Sie sich etwas weiter westlich am Nordufer platzieren, können Sie die Brücke und das Schloss gleichzeitig in das Foto integrieren. Ein Graufilter hilft dabei, das Wasser am Wasserfall weich zu zeichnen.

Im nördlichen Teil von Dresden liegt das Landschaftsschutzgebiet Moritzburger Teiche, umgeben vom Friedwald. Seit langem dient die Gegend als Jagdrevier für Herzöge und Fürsten. Ein Jagdhaus wurde auf einer künstlichen Insel im heutigen Schlossteich gebaut, welches im 16. Jahrhundert von Herzog Moritz renoviert wurde. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde das Schloss in eine barocke Jagd- und Lustresidenz umgebaut und ist daher ein perfektes Fotomotiv, da es von allen Seiten freistehend auf dem Wasser fotografiert werden kann. Es ist das ganze Jahr über und zu jeder Tageszeit geeignet und einfach zu erreichen, da man meist an der Uferstraße auf der Südseite des Sees parken kann und der Weg rund um den See asphaltiert ist, somit auch für Rollstuhlfahrer geeignet.
Für Fotografen bieten sich verschiedene Wetterphänomene an, wie die Himmelsröte am Morgen oder Abend, die man vom gegenüberliegenden Ufer aus fotografieren kann. An wolkenlosen Tagen ist die Lage des Schlosses im Flachen von Vorteil, da das Licht der tiefstehenden Sonne aus allen Richtungen auf das Schloss fällt. Das Schloss wird auch nachts beleuchtet und kann daher jederzeit fotografiert werden. An windstillen Tagen spiegelt es sich im Wasser.
Nach kalten Nächten kann sich vor Sonnenaufgang Dampf und Nebelschleier über dem Wasser bilden, was im Winterhalbjahr dazu führen kann, dass das Schloss im Grau versinkt. In diesem Fall kann man über die Stege über den See näher an das Schloss heran gehen. Im Winter kann sich eine Eisfläche um das Schloss bilden, was ein interessantes Motiv bietet.
Für die Fotografie benötigt man meist alle Brennweiten von Weitwinkel bis Standardzoom. Wenn man am Ufer bleibt, kann man mit dem Weitwinkel einen passenden Vordergrund suchen, zum Beispiel Schilf. Mit höherer Brennweite kann man das Schloss und dessen Spiegelung groß ins Format nehmen. Im Dezember und Juni bietet sich die Himmelsröte oder die tiefstehende Sonne hinter dem Schloss an, je nachdem von welchem Steg aus man fotografiert.

Das Schloss hat unsymmetrische Flügel, die nicht parallel und unterschiedlich breit sind. Es wurde auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Wasserburg Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet und schließt deshalb im Westen mit dem Wasser und im Osten mit dem Park ab. Besucher können ihr Auto auf den Parkplätzen des Fürst Pückler Parks parken und die Anlage mit dem Rollstuhl erkunden.
Für Fotografen ist der Blick nach Osten mit dem See besonders interessant, vor allem bei Windstille, wenn sich das Schloss im Wasser spiegelt. Morgenröte eignet sich ganzjährig als Motiv, während Sie für Abendröte östlich ohne See stehen sollten. Die Fenster des Schlosses sind beleuchtet und bei Veranstaltungen wird das gesamte Schloss erleuchtet. Da das Schloss in Ostdeutschland liegt und der Schlossteich flach ist, gibt es in Kälteperioden häufig Eisflächen.
Um die Spiegelung des Schlosses im Wasser komplett auf das Foto zu bekommen, benötigen Sie ein Ultraweitwinkelobjektiv und müssen mit einem Panorama arbeiten. Wenn Sie kein UWW zur Verfügung haben, sollten Sie sich etwas weiter vom Schloss entfernen, um es vollständig auf das Foto zu bekommen.

Die Stadt Budyšin, welche auch Obersorbisch genannt wird, fällt durch die zweisprachigen Ortstafeln auf. Sie ist die Hauptstadt der Sorben in Deutschland, die in der Nähe der Spree bis hoch nach Brandenburg leben. Die Stadt hat eine lange Geschichte, die sich in der historischen Altstadt widerspiegelt. Diese können Sie von der Friedensbrücke aus in nordöstlicher Richtung fotografieren. Der Spot ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet.
Im Sommerhalbjahr erlebt man hinter der Altstadt eine Morgenröte und im Winterhalbjahr kann man bei wolkenfreiem Himmel die Sonne bei Sonnenuntergang über dem Stadtbild aufgehen sehen. Das Stadtpanorama ist zur Blauen Stunde und in der Nacht besonders schön beleuchtet. Im Herbst sind die Laubbäume im Stadtbild golden und sehen im Abendlicht besonders schön aus.
Für das gesamte Stadtpanorama benötigen Sie ein Weitwinkelobjektiv. Wenn Sie einzelne Gebäude vergrößern möchten, können Sie ein Teleobjektiv verwenden. Der Fotospot liegt etwas höher als das Stadtpanorama, daher haben Sie auch bei einer Morgenröte genügend Himmel mit einem Teleobjektiv. Die Brücke schwankt ein wenig, daher sollten Sie bei längeren Belichtungszeiten aufpassen und warten, bis kein Fahrzeug vorbeifährt.

Wer die A4 durch Thüringen fährt, wird die Drei Gleichen in der Nähe von Gotha sehen. Die drei Burgen haben in der Vergangenheit unterschiedliche Besitzer gehabt und ragen aus der sonst flachen Umgebung hervor. Im Tal befinden sich zwei größere Fischteiche, in denen sich je nach Position eine der Burgen spiegelt. Das Auto kann man in Mühlberg parken und ein Stück laufen.
Man kann das ganze Jahr über in verschiedene Himmelsrichtungen fotografieren. Besonders schön sind Abendrot- und Morgenrot. In der Blauen Stunde sind die Burgen beleuchtet und in klaren Nächten sammeln sich Nebelschleier um die Fischteiche.
Für das Fotografieren sollten Sie sich genügend Zeit nehmen und einen Standpunkt am Ufer der Teiche suchen. Achten Sie auf die Himmelsrichtung von Sonnenauf- und -untergang, um immer eine der Burgen im passenden Licht zu fotografieren. Ein Standardzoom und ein leichtes Teleobjektiv sollten ausreichen.

Das größte erhaltene Schloss der Frührenaissance in Deutschland steht in Torgau an der Elbe. Neben dem Schloss ist auch die Altstadt einen fotografischen Besuch wert, wenn man rechtzeitig vor dem Licht ankommt. Besonders schön wirkt das Schloss während der Abendröte um den Sonnenhöchststand herum, wenn die Sonne weit im Nordwesten untergeht.
Bei einem wolkenlosen Sonnenaufgang wird das goldene Licht der tiefstehenden Sonne von den weißen Mauern des Schlosses aufgenommen. In der Blauen Stunde ist das Schloss toll beleuchtet. Ein Standardzoomobjektiv reicht für das Fotografieren des Schlosses aus, während ein Weitwinkelobjektiv für die Altstadt zu empfehlen ist. Um das Schloss im Wasser spiegeln zu lassen, stellen Sie sich am besten auf die Nordseite der Elbbrücke. Achten Sie darauf, dass kein schwerer Verkehr über die Brücke rollt, um Verwacklungen zu vermeiden.

Die Herkunft des Schlosses ist historisch nicht eindeutig geklärt. Während der DDR wurde das Gebäude als Warenhaus genutzt und vernachlässigt, der Park wurde teilweise von Traktoren zerstört. Nach der Wiedervereinigung wurde das Schloss ab 1991 restauriert. Der Fotospot ist nur fünf Gehminuten vom Schlossparkplatz entfernt und auch für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Für die Fotografie sollten Sie nach Norden ausgerichtet sein. Im Juni bietet sich die Mitternachtsdämmerung über dem unbeleuchteten Schloss als Motiv an. Im Hochsommer eignen sich Morgen- oder Abendröte. Im Herbst erstrahlen die Ahorn- und Eichenbäume am Schlossteich in wunderschönem Gold. Besonders lohnend ist eine Wasserspiegelung des Schlosses bei Windstille. Bei andauernden Minusgraden kann der zugefrorene Teich einen interessanten Vordergrund bieten.
Um das Schloss nicht zu sehr im Bild verschwinden zu lassen, sollten Sie am Fotospot eine etwas erhöhte Brennweite mit Ihrem Standardzoom-Objektiv verwenden, da Sie relativ weit entfernt sind.

Das Alter der Burg ist unklar, aber die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert. Sie wurde auf einem Felsen in einem Sumpfgebiet errichtet und ist von allen Seiten von Wasser umgeben. Der Parkplatz befindet sich direkt am Fotospot, der über einen kleinen Pfad zugänglich ist. Fotografieren mit einem Rollstuhl ist von der Straße aus möglich.
Für Wetterphänomene ist die Burg im Sommerhalbjahr bei wolkenlosem Himmel von der aufgehenden Sonne auf der Nordseite beleuchtet, während sie im Winterhalbjahr von hinten beleuchtet wird. Eine Morgen- oder Abendröte kann fotografiert werden und im Herbst leuchten die umliegenden Bäume in goldenem Glanz. Bei Windstille kann man eine Wasserspiegelung fotografieren und bei Nacht oder Dämmerung wird die Burg beleuchtet. Im Winter kann der See gefrieren.
Für das Motiv empfiehlt sich ein Weitwinkel- bis Standardzoomobjektiv. Achten Sie darauf, dass Sie bei der Wasserspiegelung keine Teile der Burg abschneiden.

Das prachtvolle Schweriner Schloss, der Amtssitz einer Landesregierung, thront mitten im großen Innensee von Schwerin. Die fünf Flügel des Schlosses, das im 19. Jahrhundert erbaut wurde, sind fast pentagonförmig angeordnet und liegen nah am Ufer. Sie können das Schloss von allen Seiten aus, außer direkt von Osten, fotografieren. Als Rollstuhlfahrer haben Sie die Möglichkeit, von den beiden Brücken zur Insel aus zu fotografieren.
In Bezug auf das Wetter sind Himmelsröte und die tiefstehende Sonne das ganze Jahr über ideal. Sie sollten sich am Ufer positionieren und in Richtung der Himmelsröte fotografieren. Bei klarem Himmel profitieren Sie von der flachen Lage. Das Schloss wird von allen Seiten von der Sonne erreicht, was ihm ein gelbliches Aussehen verleiht. Nach kalten, sternenklaren Nächten kann es am Morgen dampfen oder Nebel bilden sich. Bei Windstille spiegelt sich das Schloss im Wasser. In der Nacht und Dämmerung wird das Schloss beleuchtet.
Für das Motiv benötigen Sie ein Standardzoom-Objektiv und können mit der Brennweite entscheiden, ob Sie mehr See oder mehr Schloss im Format haben möchten. Wenn Sie das Wasser bei Wind weichzeichnen möchten, können Sie einen Graufilter verwenden.

Die Schritt für Schritt Anleitung, wie du einen Kometen fotografieren kannst mit deiner Nachführung.

Das weiß kaum jemand: Es gibt Kameras, bei denen höhere ISO-Stufen weniger Rauschen erzeugen, als die nächst niedrigere ISO-Stufe! Erfahre, warum.

Du willst einmal richtig nah an einen Tornado? Hast du denn überhaupt das Zeug zum Stormhunter?
Kein Spam! Nur ich kann in der Gruppe Nachrichten senden. Ich informiere Dich, wenn besonderes Fotowetter ansteht: Polarlicht, Abendrot, Gewitter, Sternschnuppen uvm. Das ganze ist kostenlos und du kannst jeder Zeit aus der Gruppe austreten.
Bastian
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Mapbox. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von OpenStreetMap. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen