Polarlicht fotografieren mit dem AURORAHUNTER

Schnellstart: So bekommst du dein erstes Polarlicht-Foto

  • Polarlicht prüfen → Schau ins Aurora Ovation Model der NASA, ob in der nächsten Stunde Aktivität zu erwarten ist.

  • Klaren Himmel finden → Nutze das Satellitenbild von Wetteronline, um Wolkenlücken in deiner Nähe zu erkennen.

  • Kamera einstellen → Modus M, Blende ganz öffnen, ISO & Belichtungszeit an die Helligkeit des Polarlichts anpassen (Details unten).

  • Motiv wählen → Suche dir mit Locationscout einen Spot, der Landschaft und Polarlicht harmonisch verbindet.

Tipp: Die ausführliche Anleitung weiter unten bringt dich von einem guten zu einem perfekten Polarlicht-Foto.

Lerne von mir das Polarlicht zu fotografieren.

Willkommen auf meinem Blog! Ich bin AURORAHUNTER und biete professionelle, geführte Fotoreisen zum Polarlicht an. Außerdem fotografiere ich für National Geographic und habe meine eigene App zur Polarlicht-Vorhersage für Fotografen entwickelt. Dies ist eine Anleitung, wie du das Polarlicht fotografieren kannst, egal wo auf der Welt du gerade bist.

Bastian Werner
Polarlichtfotograf

Kann ich bei mir gerade das Polarlicht fotografieren?

Ob du Polarlicht an deinem Standort fotografieren kannst, zeigt das „Aurora Ovation Model“ der NASA. Es zeigt dir die Aktivität des Polarlichts in der kommenden Stunde. Es funktioniert überall auf der Welt und damit an deinem Standort!

Ich habe dir das aktuelle Aurora Ovation Model hier eingebettet. Es zeigt dir immer aktuell, wo sich Polarlicht befindet.

Das aktuelle Polarlicht um Polarlichtfotos aufzunehmen

So findest du sofort klaren Himmel zum Polarlicht fotografieren!

Wenn der Himmel an deinem Standort aktuell nicht klar ist, benutze das Satellitenbild. Wetteronline bietet weltweit ein einheitliches Satellitenbild, es funktioniert auch an deinen Ort.

Hier gehts zum Satellitenbild.

Animiere das Satellitenbild. Du kannst sehen, wie die Wolken ziehen. Klar es bei dir auf zum Polarlicht fotografieren? Zieht es bei dir zu? Fahre dorthin, wo du eine Wolkenlücke sehen kannst, wenn das „Aurora Ovation Model“ eine gute Aktivität vorhersagt hat. Warte nur an deinem Standort ab, wenn du sicher bist, dass es bald aufklart.

Schaue für die nächsten Stunden, ob es klar wird.

Verwende hierzu ein Wettermodell von www.kachelmannwetter.de. Rufe die Wetterkarte „Gesamtbedeckungsgrad“ für deine Region auf. Wenn du auf den Link klickst, öffnet sich der Modellkarten-Browser. Auf der linken Seite kannst du die Region ändern und die Uhrzeit anpassen.

Das Wettermodell ist eine Computersimulation und zeigt dir über die nächsten Stunden und Tage exakt, wo der Himmel klar sein wird, damit du das Polarlicht fotografieren kannst.

Wolken stören die Milchstraßenfotografie

So erfährst du, wann der nächste Sonnensturm kommt.

Wenn du aktuell kein Polarlicht an deinem Standort fotografieren kannst, kann sich dies schnell ändern. Hierzu musst du die langfristige Vorhersage des „Space Weather Prediction Center“ betrachten. Das SWPC sagt den Kp-Wert vorher. Je höher dieser Wert ist, desto weiter nach Süden wandert das Polarlicht. Ich habe die wichtigsten Regionen und den passenden Kp-Wert hier aufgelistet:

  • Deutschland (Nord) Kp-6
  • Deutschland (Süd) Kp-7
  • Schweiz Kp-7
  • Österreich Kp-7
  • Island Kp-3
  • Skandinavien (Nord) Kp-2
  • Skandinavien (Mitte) Kp-3
  • Skandinavien (Süd) Kp-4
  • Alaska Kp-3
  • Kanada Kp-4

Die Grafik für den Kp-Wert findest du auf www.polarlicht-vorhersage.de

Beachte, dass die Zeitangaben in Zeitzone 0, Britische Zeit, angegeben sind. Denke dran, diese in deine Ortszeit umzurechnen.

Zukünftiges Polarlicht mit Kp-Wert Vorhersage erkennen

Stelle deine Kamera richtig ein, um Polarlicht zu fotografieren!

Generelle Kameraeinstellungen für Polarlicht

  • Modus M für maximale Kontrolle
  • Fokus auf manuell
  • Blende ganz öffnen, die kleinste Blendenzahl (f/2.8, f/1.8)
  • Kamera auf das Stativ, um nicht zu verwackeln
  • Fernauslöser anschließen, du verwackelst sonst
  • Bildstabilisator ausschalten, dieser kann verwackeln
  • Kleine Brennweite, mit viel Weitwinkel den Himmel abbilden (14-30mm)
  • Histogramm „nach links“ belichten, Überbelichtung vermeiden

Belichtungszeit und ISO an das aktuelle Polarlicht anpassen

  • Dunkles, kaum sichtbares Polarlicht: ISO3200, Zeit 30s
  • Sichtbares Polarlicht ohne Bewegung als Bogen: ISO800, Zeit 30s
  • Sichtbares Polarlicht mit bewegenden Strahlen „Beams“: ISO3200, Zeit 5s
  • Helles Polarlicht bewegt sich immer: ISO1600, Zeit 3s
Das Polarlicht über einem Eisberg auf Island

Du MUSST ein Motiv für deine Polarlichtfotos suchen!

Den größte Anfängerfehler, den ich meinen Tourgästen immer abtrainieren muss, ist es, kein Motiv zu suchen. Was hilft das schönste Polarlichtfoto von deiner Reise, wenn niemand darauf erkennen kann, dass du in Island oder Norwegen gewesen bist? Damit du dein Motiv, deinen Fotospot für Polarlichtfotos finden kannst, verwendest du die Website „Locationscout“. Dort haben Fotografen ihre besten Fotomotive hochgeladen und du kannst sie dir einfach abschauen, um unvergessliche Polarlichtfotos zu machen:

Hier gehts zu Locationscout

 

 

Und nun: Die ausführliche Anleitung zum Polarlicht-Foto

Das Polarlicht erscheint normalerweise als Ring um die Pole, der sich zwischen den 70. und 80. Breitengrad erstreckt. Bei starken Sonnenstürmen weitet sich dieser Ring aus, sodass das Polarlicht auch bis zum 60. Breitengrad sichtbar werden kann. In sehr seltenen Fällen, wenn der Sonnensturm besonders intensiv ist, kann man sogar in Deutschland Polarlicht fotografieren. Da starke Sonnenstürme jedoch selten sind, muss man sich in den hohen Norden begeben, um das Polarlicht zuverlässig zu beobachten. Das Fotografieren des Polarlichts auf der Südhalbkugel ist nahezu unmöglich, da es keine leicht erreichbaren Landmassen südlich des 55. Breitengrads gibt. Von Deutschland aus bieten drei Regionen hervorragende Möglichkeiten für Anfänger in der Polarlichtfotografie.

Jahreszeit für Polarlicht
Die Tag- und Nachtgleiche am 21. September und 21. März markiert den Beginn und das Ende des Zeitraums, in dem man das Polarlicht gut beobachten kann. Nur im Winterhalbjahr ist es in den Regionen nördlich des 60. Breitengrads ausreichend dunkel, um das Polarlicht bei Nacht zu erleben und zu fotografieren. Wer kalte Temperaturen meiden möchte, sollte bereits im September oder Oktober in den Norden reisen. Zu dieser Zeit sind die Temperaturen tagsüber mild und nachts bleiben sie meist über dem Gefrierpunkt. Schnee ist ebenfalls selten und schmilzt in den Tälern schnell. Dies ermöglicht es, das Polarlicht zu beobachten, ohne spezielle Winterausrüstung zu benötigen. Ein weiterer Vorteil des Herbstes ist das stabilere Wetter: Insbesondere in Norwegen und Island sind die Niederschläge im September am geringsten, was für klarere Himmel und bessere Fotomöglichkeiten sorgt.

Flexibilität
Für erfolgreiche Polarlichtfotografie ist Flexibilität unerlässlich. Wer bereit ist, eine Nacht unter freiem Himmel zu verbringen oder unvorhersehbare Reiserouten zu akzeptieren, wird bessere Chancen haben, das Polarlicht in seiner vollen Pracht zu erleben. Beim Fotografieren des Polarlichts campiere ich gerne, sofern das Wetter es zulässt und die Kälte erträglich bleibt. In Skandinavien ist Wildcampen erlaubt, sodass man überall in der Natur ein Lager aufschlagen kann. Dies ermöglicht es, direkt an einem perfekten Fotospot zu campen und die ganze Nacht zu bleiben, ohne sich über einen weiten Rückweg sorgen zu müssen.

Island
Island bietet die vielfältigste Landschaft der drei Favoriten, mit atemberaubenden Wasserfällen, Gletscherlagunen, schroffen Bergen, Fjorden und schwarzem Sand. Der Nachteil ist jedoch die begrenzte Infrastruktur: Im Winter ist nur die Ringstraße befahrbar, und die dünne Besiedelung macht es schwierig, spontan Unterkünfte zu finden. Deshalb ist eine gute Planung erforderlich. Nach einer Nacht der Polarlichtfotografie muss man oft eine längere Strecke zurücklegen, um zur Unterkunft zu gelangen. Viele Fotospots sind jedoch leicht von der Ringstraße aus erreichbar, was Island zu einem großartigen Ziel für Outdoor-Anfänger macht. Wer im September oder frühen Oktober reist, kann in Küstennähe sogar campen, da die Nachttemperaturen selten unter 0°C fallen.

Das Polarlicht fotografieren auf Island ist besonders gut geeignet für Landschaftsfotografen.

Norwegen – Region Tromsø/Lofoten

In der Nähe des Nordkaps liegt ein herausragendes Ziel für das Polarlicht Fotografieren, das nochmals 500 km nördlicher als Island zu finden ist. Die Fjordlandschaft der norwegischen Atlantikküste beeindruckt mit steilen Bergen und klaren Seen, wenngleich sie nicht die gleiche Vielfalt wie Island bietet. Die Infrastruktur in dieser Region ist jedoch gut ausgebaut, sodass Unterkünfte in der Nähe sind. Diese gute Erreichbarkeit ermöglicht es, flexibel zu reisen und spontan dem Polarlicht zu folgen, ohne sich um eine Unterkunft kümmern zu müssen. Besonders empfehlenswert ist diese Region für Anfänger, die noch nicht viel Erfahrung mit Fotoreisen haben, aber trotzdem die Annehmlichkeiten der Zivilisation genießen möchten. In dieser Gegend können Sie beeindruckende Motive praktisch direkt von der Straße aus einfangen, was das Polarlicht Fotografieren zu einem angenehmen Erlebnis macht.

Ich liebe es das Polarlicht zu fotografieren

Lappland


Im nördlichsten Teil Finnlands liegt Lappland, eine Region mit kontinentalem Klima, das im Winter extreme Kälte bringt. Besonders im Januar sind Temperaturen von -30°C bei klarer Nacht keine Seltenheit. Diese Wetterbedingungen machen Lappland zu einem idealen Ort für Polarlicht Fotografieren, da die Region oft wolkenfrei ist. Die gute Infrastruktur ermöglicht es, problemlos eine Unterkunft zu finden, und die Landschaft ist typisch für Lappland: flach, mit Hügeln und lichten Nadelwäldern, durchzogen von Tundra. Für Anfänger ist es wichtig zu wissen, dass die Gegend wenig Abwechslung bietet und Erfahrung im Polarlicht Fotografieren notwendig ist, um der monotonen Landschaft interessante Perspektiven abzuringen. Diese Reise ist besonders für jene zu empfehlen, die sich an die Kälte gewöhnt haben und bereits Erfahrung im Fotografieren des Polarlichts gesammelt haben.

Reisen sie nach Lappland zum Polarlicht fotografieren

So entsteht das Polarlicht

Die Sonne stößt kontinuierlich geladene Teilchen aus, die in Richtung Erde strömen. Dieser Sonnenwind sorgt dafür, dass es in höheren Breitengraden, besonders zwischen dem 70. und 80. Breitengrad, ständig zu einer schwachen Aktivität des Polarlichts kommt. Diese schwache Aktivität zeigt sich als grünes Schimmern am Nachthimmel, das jedoch nicht mit den lebendigeren Erscheinungen des Polarlichts vergleichbar ist, wie sie in beeindruckenden Fotografien festgehalten werden. Beim Polarlicht Fotografieren wird ein solcher schwacher Schimmer meist nicht eingefangen, da er zu zart und unauffällig ist.

Das Magnetfeld der Erde lenkt die geladenen Teilchen entlang seiner Feldlinien zum magnetischen Nord- und Südpol. Der magnetische Nordpol befindet sich jedoch etwa 500 Kilometer südlich des geografischen Nordpols, in Richtung Kanada. Diese geografische Lage verschafft Nordamerika einen Vorteil bei der Beobachtung des Polarlichts. Der Sonnenwind ist in dieser Region besonders aktiv und ermöglicht dort häufiger das Polarlicht Fotografieren.

Neben der kontinuierlichen Aktivität des Sonnenwinds gibt es auch sogenannte Sonnenstürme. Diese Turbulenzen im Magnetfeld der Sonne führen zu massiven Ausbrüchen geladener Teilchen. Ein Bild eines Sonnenbeobachtungssatelliten der NASA zeigt einen solchen Sonnensturm, der gewaltige Mengen an Teilchen freisetzt. Doch nur ein kleiner Teil dieser Ausbrüche erreicht die Erde. Viele von ihnen sind nicht in Richtung unseres Planeten gerichtet und erreichen uns daher nicht, was die Gelegenheit zum Polarlicht Fotografieren in bestimmten Zeiträumen begrenzt.

Wenn ein erdgerichteter Ausbruch von Teilchen auf der Sonne beobachtet wird, dauert es etwa 48 bis 72 Stunden, bis die ersten geladenen Teilchen die Erde erreichen. Die Geschwindigkeit dieser Teilchen ist entscheidend für ihre kinetische Energie und beeinflusst, wie tief sie in die Erdatmosphäre eindringen können. Je schneller die Teilchen sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie in die Atmosphäre eindringen und dort mit den Gasatomen interagieren – ein faszinierendes Phänomen, das für das Polarlicht Fotografieren von Interesse ist.

Nur während eines Sonnensturms erreicht die Dichte der Teilchen ein Niveau, das ein besonders helles und grelles Polarlicht erzeugt. Denn je mehr geladene Teilchen sich in einem bestimmten Volumen befinden, desto mehr Atome in der Erdatmosphäre werden angeregt, zu leuchten. Für Fotografen, die Polarlicht fotografieren möchten, sind diese Momente der höchsten Aktivität entscheidend, um die beeindruckendsten Aufnahmen zu erzielen.

Zu Beginn hält das Erdmagnetfeld den Sonnenwind noch ab und verhindert, dass die geladenen Teilchen in die Atmosphäre eindringen. Doch nach einer Weile hat das Magnetfeld so viele Teilchen eingefangen, dass die Strömung der Teilchen stärker wird als das Magnetfeld. Diese Teilchen fließen entlang der magnetischen Feldlinien zu den Polen der Erde. Hier, in Höhen zwischen 100 und 300 Kilometern über der Erde, treffen die geladenen Teilchen auf die Gasmoleküle der Atmosphäre.

Wenn ein geladenes Teilchen mit einem Atom kollidiert, gibt es einen Teil seiner kinetischen Energie ab und hebt ein Elektron des Atoms auf ein höheres Energieniveau. Wenn dieses Elektron wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückkehrt, wird ein Photon abgegeben, das wir als Polarlicht wahrnehmen. Die grün-gelben Lichter des Sauerstoffs sind am häufigsten zu sehen, gefolgt von den rötlichen Lichtemissionen des Sauerstoffs. Seltener können Fotografen beim Polarlicht Fotografieren auch blaue bis violette Farbtöne des Stickstoffs und Wasserstoffs beobachten. In einigen Fällen sehen wir sogar weißes Polarlicht, das eine Mischung dieser verschiedenen Farben darstellt.

Das Polarlicht lässt sich in verschiedenen Farben fotografieren.

Wie Polarlicht zum Fotografieren vorhergesagt wird

Eine langfristige Vorhersage von Polarlichtern ist nicht möglich, da die Prozesse auf der Sonne zu komplex sind, um sie von der Erde aus vollständig zu verstehen. Allerdings kann eine Sonneneruption beobachtet und analysiert werden, um festzustellen, ob sie in Richtung Erde ausgerichtet ist. Da die geladenen Teilchen etwa 48 bis 72 Stunden benötigen, um die Erde zu erreichen, entspricht dies dem maximalen Vorhersagezeitraum.

X-Ray-Flux

Die von der Sonne ausgesandte Röntgenstrahlung (X-Rays) dient als Indikator für die Stärke von Sonneneruptionen. Je mehr geladene Teilchen ins All geschleudert werden, desto intensiver ist die dabei freigesetzte Röntgenstrahlung.

Für meine Prognosen nutze ich die Website www.polarlicht-vorhersage.de. Dort finden Sie im oberen Drittel zwei Diagramme, die den X-Ray-Flux anzeigen. Diese Graphen veranschaulichen den zeitlichen Verlauf der abgestrahlten Röntgenenergie und geben Hinweise darauf, wann Sonneneruptionen – sogenannte „Flares“ – stattgefunden haben. Die Einteilung dieser Flares erfolgt anhand der Intensität der freigesetzten Röntgenstrahlung:

  • A-Klasse: Dies ist die normale Sonnenaktivität, die oft für ein schwaches, grünliches Leuchten am nördlichen Nachthimmel sorgt.
  • B-Klasse: Eine leichte Sonneneruption, die in hohen Breitengraden (um den 70. Breitengrad) schönes Polarlicht verursachen kann.
  • C-Klasse: Solche Eruptionen können das Polarlicht bis zum 60. Breitengrad sichtbar machen.
  • M-Klasse: Es besteht die Möglichkeit, Polarlichter bis nach Dänemark zu sehen.
  • X-Klasse: Diese extrem seltenen Ereignisse können Polarlichter sogar bis südlich der Alpen sichtbar machen.

Erst nachdem NASA-Wissenschaftler bestätigt haben, dass ein Flare tatsächlich in Richtung Erde ausgerichtet ist, gibt es berechtigte Hoffnung auf ein Polarlicht-Ereignis.

Der X-Ray-Flux kann Ihnen dabei helfen, während einer Polarlicht-Fototour ein geeignetes Zeitfenster zu finden, um das Polarlicht zu fotografieren. Ein starker Flare in den Diagrammen kann ein Hinweis darauf sein, dass in den nächsten Tagen Polarlichter auftreten könnten. Besonders bei M- und X-Klasse-Flares besteht in Deutschland die Chance auf beeindruckende Polarlichter – nicht nur ein schwaches grünes Schimmern am Horizont, sondern leuchtende Vorhänge mit sichtbaren Lichtsäulen und Bewegung am Nordhimmel.

Wenn Sie das Polarlicht fotografieren möchten, lohnt es sich, regelmäßig die Website www.polarlicht-vorhersage.de zu besuchen. Dort können Sie sich auch für eine E-Mail-Warnliste eintragen, um direkt benachrichtigt zu werden, falls in Deutschland ein Polarlichtereignis bevorsteht. So verpassen Sie keine Gelegenheit, das faszinierende Naturschauspiel festzuhalten.

Die Fotoreise deines Lebens!

Der Sturmjäger und Wetterfotograf Bastian Werner

Seit 2014 bin ich Fototrainer. Meine spezialisierten Fotoreisen bringen dich zu Orten und Motiven, wie du sie bei keinem anderen Anbieter findest!

Polarlicht Fotoreise Lofoten
AURORAHUNTERS Lofoten Polarlicht Fotoreise Norwegen
3.600,00€
Der Herbst ist die schönste Zeit auf den Lofoten. Buntes Laub, Seen und Fjorde in denen sich das Pol...
Ausführung wählen Dieses Produkt weist mehrere Varianten auf. Die Optionen können auf der Produktseite gewählt werden
Monsoon Fotografie im Südwesten der USA
MONSOONHUNTERS Gewitterfotografie USA Südwest
3.500,00€
Die entspannteste Form des Stormchasing: Monsoon! Fotografiere Gewitter und Blitze in der erstaunlic...
Ausführung wählen Dieses Produkt weist mehrere Varianten auf. Die Optionen können auf der Produktseite gewählt werden
Stormchasing Fotoreise USA
STORMHUNTERS Stormchasing Fotoreise USA
3.500,00€
Gehe mit einem Team gleichgesinnter Wetterfotografen auf die Jagd nach Gewittern und Superzellen in...
Ausführung wählen Dieses Produkt weist mehrere Varianten auf. Die Optionen können auf der Produktseite gewählt werden
Diese Fotoreise geht zur Sonnenfinsternis 2026 in Spanien
ECLIPSEHUNTERS Ringförmige Sonnenfinsternis Spanien 2028
2.800,00€
Die ULTIMATIVE Reise für alle Astrofotografen! Die Sonnenfinsternis vom 26.01.2028 in Spanien. Du fo...
Ausführung wählen Dieses Produkt weist mehrere Varianten auf. Die Optionen können auf der Produktseite gewählt werden
Polarlicht Fotoreise Lofoten
AURORAHUNTERS Lofoten Polarlicht Fotoreise Norwegen
3.600,00€
Der Herbst ist die schönste Zeit auf den Lofoten. Buntes Laub, Seen und Fjorde in denen sich das Pol...
Ausführung wählen Dieses Produkt weist mehrere Varianten auf. Die Optionen können auf der Produktseite gewählt werden
Monsoon Fotografie im Südwesten der USA
MONSOONHUNTERS Gewitterfotografie USA Südwest
3.500,00€
Die entspannteste Form des Stormchasing: Monsoon! Fotografiere Gewitter und Blitze in der erstaunlic...
Ausführung wählen Dieses Produkt weist mehrere Varianten auf. Die Optionen können auf der Produktseite gewählt werden

Was der Kp-Wert mit der Fotografie von Polarlicht zu tun hat

Wichtiger Hinweis: Der angegebene Wert stellt keine Wahrscheinlichkeit dar, ob Polarlichter sichtbar sind. Stattdessen gibt er an, bis zu welchem Breitengrad das Polarlicht theoretisch auftreten kann. Die Markierungen auf der Karte zeigen die Regionen, in denen das Polarlicht direkt über dem Kopf sichtbar wäre. Da Polarlichter in großer Höhe in der Atmosphäre entstehen, können sie auch aus mehreren hundert Kilometern Entfernung beobachtet werden.

Ein Kp-Wert von 6 bedeutet beispielsweise, dass das Polarlicht bis nach Südschweden reichen kann, während es in Norddeutschland problemlos am nördlichen Horizont erkennbar und gut zu fotografieren ist. Etwa 500 Kilometer südlich der auf der Karte eingezeichneten Kp-Wert-Linie kann das Polarlicht ebenfalls in Richtung Norden wahrgenommen und fotografiert werden – allerdings erscheint es mit zunehmender Entfernung nur noch als schwaches Leuchten am Horizont. Idealerweise sollte man sich daher nördlich der jeweiligen Kp-Wert-Grenze aufhalten, um optimale Sichtbedingungen zu haben.

Der Kp-Wert dient nicht nur als Orientierung für die geografische Ausdehnung des Polarlichts, sondern auch zur Einschätzung seiner Intensität. Je höher der Wert, desto kräftiger und farbenprächtiger erscheint das Polarlicht – ein entscheidender Faktor für alle, die das Polarlicht fotografieren möchten.

Die Vorhersage des Kp-Werts basiert auf einer Kombination aus Messwerten des Space-Weather-Prediction-Centers der NASA sowie auf Erfahrungswerten von Wissenschaftlern. Ein neuer Kp-Wert wird alle 24 Stunden veröffentlicht und kann auf www.polarlicht-vorhersage.de ganz oben auf der Seite eingesehen werden. Die Zeitangaben sind in UTC (Zeitzone 0, britische Zeit) angegeben und müssen je nach Aufenthaltsort in die lokale Zeit umgerechnet werden. Diese Vorhersage gilt universell für die gesamte Nordhalbkugel.

Auch wenn der Kp-Wert keine direkte Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Polarlichtern liefert, deutet ein hoher Wert auf eine erhöhte Chance hin. Daher lohnt es sich, bei entsprechenden Kp-Werten nachts gezielt auf die Suche nach Polarlichtern zu gehen. Besonders wenn Sie das Polarlicht fotografieren möchten, sollten Sie den aktuellen Kp-Wert im Blick behalten.

Zur Einschätzung der momentanen Ausdehnung des Polarlichtgürtels rund um den Nordpol gibt es zudem einen Live-Kp-Wert. Dieser ist besonders nützlich, wenn Sie bereits unterwegs zu Ihrem Fotomotiv sind. Da das Polarlicht auch tagsüber aktiv ist, aber aufgrund des hellen Himmels nicht sichtbar wird, können Sie mithilfe des Live-Werts frühzeitig erkennen, ob eine Polarlichtaktivität vorliegt. Ist der Wert hoch, besteht ab der Abenddämmerung eine gute Chance auf beeindruckende Polarlichter.

Wenn du das Polarlicht fotografieren gehst kannst du den Kp-Wert verwenden.

Was der Kp-Wert mit der Fotografie von Polarlicht zu tun hat

Der zuverlässigste Messwert zur aktuellen Polarlichtaktivität stammt von den Magnetometern. Diese Geräte erfassen die Stärke des Erdmagnetfeldes zu einem bestimmten Zeitpunkt. Im zugehörigen Diagramm wird die Zeit auf der horizontalen Achse dargestellt, während die vertikale Achse die jeweilige Magnetfeldintensität anzeigt. Jede Kurve im Diagramm entspricht einem bestimmten Messstandort, der auf der rechts daneben befindlichen Karte eingezeichnet ist. So lässt sich auf einen Blick erkennen, in welcher geografischen Breite das Magnetfeld aktuell welche Intensität erreicht.

In der rechten Hälfte des Diagramms ist eine ruhige Magnetfeldaktivität zu sehen – die Kurven verlaufen nahezu waagerecht, was bedeutet, dass sich das Erdmagnetfeld kaum verändert. In der linken Hälfte hingegen zeigen sich starke Ausschläge, die auf eine plötzliche Veränderung der Magnetfeldstärke hinweisen. Diese Schwankungen entstehen, wenn geladene Teilchen des Sonnenwinds auf das Erdmagnetfeld einwirken und so dessen Stärke beeinflussen.

Solche starken Ausschläge sind fast immer ein Hinweis darauf, dass Polarlichter auftreten – entweder genau in diesem Moment oder innerhalb der nächsten Minuten. Dabei ist der Standort der jeweiligen Magnetometer entscheidend: Schlägt ein Magnetometer stark aus, dann liegt der Polarlichtgürtel genau in dieser Region. In einem gezeigten Beispiel befindet sich die Hauptaktivität über Nord-Norwegen. Zwischen 21 und 22 Uhr UTC gab es zudem einen Ausschlag in Mittelnorwegen auf Höhe des 65. Breitengrads. Das bedeutet, dass das Polarlicht zum Zeitpunkt der höchsten Aktivität bis nach Dänemark sichtbar war, etwa entlang des 60. Breitengrads.

Die aktuellen Magnetometerdaten sind auf www.polarlicht-vorhersage.de im unteren Bereich der Seite abrufbar. Wenn Sie das Polarlicht fotografieren möchten, empfehle ich Ihnen, diese Messwerte im Blick zu behalten, während Sie auf das richtige Motiv warten. Die Ausschläge der Magnetometer verlaufen oft in einem Muster: Sie bauen sich langsam auf, erreichen einen Höhepunkt und klingen dann allmählich wieder ab. Wenn Sie bemerken, dass die Werte plötzlich ansteigen, können Sie sich darauf einstellen, bald das Polarlicht zu fotografieren. Bleiben die Magnetometerkurven hingegen ruhig – wie in der rechten Hälfte des Beispiels –, dann lohnt es sich nicht, das Fotomotiv anzusteuern, und Sie können die Zeit entspannter nutzen.

Indem Sie die Magnetometerdaten regelmäßig überprüfen, können Sie den perfekten Moment für beeindruckende Aufnahmen nicht nur vorausahnen, sondern gezielt das Polarlicht fotografieren, wenn die Aktivität am stärksten ist.

nutze magnetometer um das polarlicht zu fotografieren

Nutze das Aurora-Oval für das aktuelle Polarlicht

Dieses Modell ermöglicht eine kurzfristige Vorhersage der Polarlichtaktivität für die kommenden 30 Minuten. Es basiert auf aktuellen Messwerten des Erdmagnetfelds und gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit das Polarlicht an einem bestimmten Ort innerhalb dieses Zeitraums sichtbar sein könnte. Allerdings liefert das Aurora-Oval keine Informationen darüber, wie hell oder farbenprächtig das Polarlicht erscheinen wird.

Das Modell dient vor allem als leicht verständliche Orientierungshilfe, um schnell zu erkennen, in welchen Regionen das Polarlicht innerhalb der nächsten halben Stunde sichtbar sein könnte. Die aktuelle Grafik dazu finden Sie im unteren Bereich von www.polarlicht-vorhersage.de.

Im gezeigten Beispiel ist das Aurora-Oval weit nach Süden ausgedehnt – so weit, dass die größte Aktivität südlich von Island liegt und man dort in Richtung Süden blicken müsste, um das Polarlicht optimal zu sehen. Bis nach Dänemark reicht die Sichtbarkeit des Polarlichts, was für viele eine gute Gelegenheit ist, das Polarlicht zu fotografieren.

Wie die Sonnenaktivität das Polarlicht beeinflusst

Sonnenstürme treten nicht gleichmäßig über die Jahre hinweg auf, sondern folgen dem Sonnenfleckenzyklus. Dieser Zyklus hängt von der Anzahl der Sonnenflecken ab – dunkleren, kühleren Bereichen auf der Sonnenoberfläche. Diese Flecken sind Zentren magnetischer Turbulenzen und somit die Ursprungsorte von Sonnenstürmen. Ein vollständiger Sonnenfleckenzyklus dauert etwa 22 Jahre.

Aktuell befindet sich die Sonne in einer Phase des Minimums innerhalb dieses Zyklus. Das bedeutet, dass derzeit kaum Sonnenflecken auf der Sonnenoberfläche zu sehen sind und es in den vergangenen Monaten nur wenige starke Sonnenstürme gab. Lassen Sie sich davon jedoch nicht entmutigen! In den genannten Regionen gibt es stets eine gewisse Polarlichtaktivität. Es kommt lediglich seltener zu intensiven Sonnenstürmen, die es ermöglichen, das Polarlicht bis nach Deutschland zu beobachten.

Die gute Nachricht ist: Von nun an steigt die Sonnenaktivität wieder an. In den kommenden Jahren werden Polarlichter häufiger auftreten, und etwa im Jahr 2025 erreicht die Sonne ihr nächstes Aktivitätsmaximum. Das ist die perfekte Gelegenheit, sich den Traum von einer Polarlichtreise zu erfüllen – oder die Chance zu nutzen, um das beeindruckende Naturphänomen selbst zu erleben und das Polarlicht zu fotografieren.

Wie die Sonnenaktivität das Polarlicht beeinflusst

Der entscheidende Faktor für das Fotografieren von Polarlichtern ist nicht unbedingt deren Aktivität – im hohen Norden treten sie regelmäßig auf. Vielmehr ist das Wetter die größte Herausforderung, denn Wolken können den Blick auf den Nachthimmel versperren.

Um die besten Chancen für spektakuläre Aufnahmen zu haben, ist es daher unerlässlich, die Bewölkung im Voraus richtig einzuschätzen. Eine einfache Wetter-App reicht dafür meist nicht aus. Ich zeige Ihnen, wie Sie mithilfe von Wetterprognosekarten eine präzisere Vorhersage über die Wolkenbedeckung treffen können.

Dank des mobilen Internets ist es in der modernen Landschaftsfotografie nicht mehr nötig, an einem bestimmten Ort zu verweilen und auf perfekte Bedingungen zu warten. Stattdessen können Sie in Echtzeit Wetterinformationen abrufen und Ihren Standort flexibel anpassen. Das ist besonders hilfreich, wenn ein Aktivitätsmaximum des Polarlichts bevorsteht. Mit der richtigen Planung können Sie sich gezielt in eine Region mit klarem Himmel begeben, um das Polarlicht zu fotografieren.

Gerade in nördlichen Breiten ist das Wetter sehr wechselhaft. In einem Fjord kann dichter Nebel den Himmel verhüllen, während nur wenige Kilometer entfernt perfekte Bedingungen herrschen. Es lohnt sich also, spontan den Standort zu wechseln, um eine bessere Sicht auf das Polarlicht zu bekommen.

Wetterprognosekarten

Diese speziellen Karten zeigen mit farblichen Markierungen oder Konturen verschiedene Wetterparameter für bestimmte Regionen an. Entscheidend ist, dass jeder Parameter eindeutig beschriftet ist – für unsere Zwecke ist der „Bedeckungsgrad, hohe Wolken“ von besonderer Bedeutung.

Auf der Karte finden Sie zwei Zeitangaben: Eine zeigt an, für welchen Zeitpunkt die Vorhersage gilt, die andere gibt an, wann die Daten berechnet wurden. Die Zeit wird in UTC angegeben, um meteorologische Daten weltweit einheitlich darzustellen.

Um die Karte richtig zu interpretieren, suchen Sie Ihren gewünschten Standort und lesen die entsprechende Farbmarkierung ab. Eine Legende oder Skala hilft Ihnen, den Farbwert in eine Prozentangabe für die voraussichtliche Wolkenbedeckung zu übersetzen. Wenn beispielsweise 80 % hohe Wolken vorhergesagt werden, bedeutet das, dass nur ein kleiner Teil des Himmels klar sein wird.

Diese Karten sind über die Website www.kachelmannwetter.de abrufbar. Dort finden Sie unter dem Reiter „Vorhersage“ eine Vielzahl an Prognosekarten für verschiedene Regionen weltweit. Für eine präzise Planung können Sie beispielsweise das Modell „Europa HD (5 Tage)“ nutzen.

Wer das Polarlicht fotografieren möchte, sollte die Wetterprognosen regelmäßig überprüfen. Nur so lässt sich der perfekte Moment mit klarem Himmel erwischen – und unvergessliche Aufnahmen dieses faszinierenden Naturphänomens machen.

Den richtigen Zeitraum zum Polarlicht fotografieren auswählen

Sobald Sie ein Wettermodell ausgewählt haben, öffnet sich der Wetterprognosekarten-Browser. Dort können Sie eine bestimmte Region festlegen, für die Sie eine Vorhersage abrufen möchten – in diesem Beispiel Island.

Anschließend wählen Sie die Uhrzeit und das Datum aus, für die Sie eine Prognose benötigen. Idealerweise entspricht dieser Zeitraum dem Moment, in dem Sie das Polarlicht fotografieren möchten, basierend auf den vorherigen Abschnitten.

Zur Orientierung auf der Wetterkarte helfen die Landesgrenzen. Es ist sinnvoll, den Standort Ihres gewünschten Motivs vorab zu recherchieren, beispielsweise mit Google Maps. Machen Sie sich die ungefähre Position Ihres Standorts auf der Karte bewusst und vergleichen Sie diese mit der Darstellung auf der Wetterprognosekarte. Beachten Sie dabei, dass „oben“ auf der Karte stets nach Norden zeigt.

Die Wetterkarten werden von einem leistungsstarken Supercomputer berechnet. Das zugrundeliegende Wettermodell analysiert den aktuellen Zustand der Atmosphäre und nutzt physikalische Gleichungen, um mögliche zukünftige Wetterentwicklungen zu simulieren.

Allerdings nimmt die Genauigkeit der Prognosen mit zunehmendem Vorhersagezeitraum ab. Für Landschaftsfotografie, insbesondere wenn Sie gezielt das Wetter an einem bestimmten Ort beurteilen möchten, sind Vorhersagen für etwa 2-3 Tage im Voraus ausreichend präzise. Langfristigere Prognosen werden zunehmend ungenauer, weshalb es nicht sinnvoll ist, weiter in die Zukunft gerichtete Wetterkarten zu verwenden.

Sternenklaren Himmel für das Polarlicht finden

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie stehen nachts auf einem offenen Feld und blicken auf einen entfernten Berg. Während der Himmel direkt über Ihnen klar und wolkenfrei ist, liegt der Berg unter einer dichten Wolkendecke. Wenn Sie in diese Richtung fotografieren, bleibt Ihnen der Blick auf den Sternenhimmel verwehrt – die Wolken verdecken ihn.

Genau aus diesem Grund reicht es nicht aus, wenn der Himmel über Ihnen klar ist. Auch der Horizont muss wolkenfrei sein, denn in der Landschaftsfotografie möchten Sie nicht nur senkrecht nach oben fotografieren, sondern auch die Szenerie einfangen. Wer das Polarlicht fotografieren möchte, muss also nicht nur die Bewölkung am eigenen Standort im Auge behalten, sondern auch die Wolkensituation in der Umgebung prüfen. Idealerweise liegt die Wolkenbedeckung im Umkreis unter 20 %, um eine freie Sicht auf den Himmel zu gewährleisten.

Im Wetterkarten-Browser finden Sie unter dem Abschnitt „Bewölkung“ drei relevante Parameter, die Ihnen dabei helfen:

  • Bedeckungsgrad, niedrige Wolken
    Zeigt die prozentuale Bewölkung in einer Höhe von 300 m bis 2200 m über dem Meeresspiegel an.
    Empfohlener Radius: 50 km

  • Bedeckungsgrad, mittelhohe Wolken
    Gibt die prozentuale Wolkenbedeckung zwischen 2200 m und 6000 m über dem Meeresspiegel an.
    Empfohlener Radius: 100 km

  • Bedeckungsgrad, hohe Wolken
    Zeigt die Bewölkung in Höhen über 6000 m über dem Meeresspiegel an.
    Empfohlener Radius: 200 km

Wenn Sie diese Parameter gezielt analysieren, können Sie Ihren Fotostandort optimal auswählen und vermeiden, dass Wolken Ihre Aufnahme des faszinierenden Nachthimmels stören.

der sternenklare Himmel ist bei Polarlicht für Fotografen besonders wichtig.

Der genaue Typ der Wolken spielt keine Rolle, solange sie beim Fotografieren nicht stören. So wie Sie hohe Berge schon aus großer Entfernung sehen können, ist es auch bei höheren Wolken, die sich am Horizont abzeichnen. Je höher die Wolken über dem Meeresspiegel liegen, desto weiter müssen sie von Ihrem Standort entfernt sein, um nicht Ihre Fotografie zu beeinträchtigen. Der Himmel im Umkreis des Motivs sollte also in einem bestimmten Radius wolkenfrei sein.

Alle drei Wolkenparameter (niedrige, mittelhohe und hohe Wolken) funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie die Wetterkarte im Beispiel. Sie beziehen sich jeweils auf unterschiedliche Höhenbereiche der Wolken. Um die besten Bedingungen für Ihr Polarlicht fotografieren zu ermitteln, müssen Sie diese drei Parameter gemeinsam betrachten und abschätzen, ob der Himmel im gewünschten Radius tatsächlich frei von Wolken ist.

Ein paar Wolken stören natürlich nicht. Aus meiner Erfahrung beim Polarlicht fotografieren empfehle ich jedoch, dass der Bedeckungsgrad innerhalb des Radius nicht mehr als 20 % betragen sollte. Im gezeigten Beispiel des Bedeckungsgrads für hohe Wolken wird der Osten von Island empfohlen. Hier gibt es eine Wolkenlücke, die groß genug ist, sodass die Wolken zum Zeitpunkt der Vorhersage einen Abstand von mindestens 200 km einhalten.

Es ist auch wichtig, die niederen und mittelhohen Wolken zu betrachten, um sicherzustellen, dass deren Radien ebenfalls eingehalten werden. Wenn dies der Fall ist, haben Sie eine Region identifiziert, die zur geplanten Zeit optimale Bedingungen für die Polarlichtfotografie bietet.

Sollte jedoch die Wettervorhersage für den westlichen Teil Islands in der angepeilten Nacht keine Wolkenlücken bieten, können Sie sich getrost ausruhen und Ihre Fotoreise auf einen anderen Zeitpunkt verschieben.

Klaren Himmel für das Polarlicht mit dem Satellitenbild finden

Ein Wettermodell bleibt eine idealisierte Computersimulation, die auf Annahmen und physikalischen Berechnungen basiert. Das Satellitenbild hingegen stellt die tatsächliche Realität dar, da es die aktuelle Bewölkung über Ihrem Motiv und dessen Umgebung zeigt. Es dient zur Verifizierung der Vorhersage und kann Ihnen dabei helfen, Ihre Reise zum Polarlicht fotografieren besser zu planen.

Da das Polarlicht nachts auftritt und Satellitenbilder auf der Nachtseite der Erde nicht sichtbar sind, wird anstelle eines normalen Satellitenbildes das infrarote „Nebelcheck“-Bild verwendet. Diese spezielle Variante zeigt den Himmel nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang und wird besonders nützlich, wenn Sie sich auf die Jagd nach Polarlichtern machen.

Wie auf einer Wetterkarte können Sie auch hier anhand der Konturen der Landesgrenzen von Island Ihren Standort bestimmen. Das Satellitenbild verwendet Farbcodierungen: Violett zeigt einen wolkenfreien Himmel, beige-gelblich weist auf niedrige Wolken hin, und rote Flecken stehen für mittelhohe oder hohe Wolken. Im Beispiel sehen wir auf der Osthälfte von Island viele rote Flecken, die auf hohe Wolken hinweisen, und im Westen gibt es eine große Wolkenmasse, die ebenfalls störend wirkt. Dies bedeutet, dass es auf der gesamten Insel zu bewölkt ist, um das Polarlicht ohne Störungen zu fotografieren.

Beachten Sie, dass das Satellitenbild etwa 15 bis 30 Minuten alt ist und somit immer eine Momentaufnahme der letzten Stunde darstellt. Die Uhrzeit des Bildes ist daher wichtig für Ihre Planung. Das Satellitenbild kann animiert werden, sodass Sie die Bewegung der Wolken verfolgen können. Dies hilft Ihnen, zu erkennen, wann sich Wolkenlücken über Ihrem Motiv auftun und wann eine günstige Gelegenheit zum Polarlicht fotografieren entstehen könnte.

Die „Nebelcheck“-Satellitenbilder können Sie unter www.kachelmannwetter.de unter dem Bereich „Satellitenbilder“ einsehen und so Ihre besten Chancen für ein ungestörtes Polarlicht-Erlebnis planen.

Das Infrarot Satellitenbild ist eine gute Unterstützung um Polarlicht zu finden.

Von der Polarlicht Vorhersage zum Polarlicht Foto

Ich verstehe, dass dieser Prozess komplex klingt, aber für mich ist er der Schlüssel zur perfekten Fotografie. Fotografie bedeutet nicht nur kreative Entfaltung, sondern auch präzise Planung, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Deshalb teile ich mit Ihnen meinen Workflow, wie ich die gesammelten Daten in ein atemberaubendes Foto des Polarlichts umsetze.

Bereits vor meiner Reise in mein Zielland prüfe ich auf www.polarlicht-vorhersage.de die aktuellen Chancen für Polarlichter. Dies hilft mir, den Zeitraum für die ersten 1-2 Nächte meiner Reise zu bestimmen, in dem Polarlichter am wahrscheinlichsten auftreten könnten. Danach gehe ich auf www.kachelmannwetter.de, um die Bewölkung in den drei Wolkenstockwerken zu betrachten. Da ich meine Motive bereits vor der Reise gut kenne, kann ich mich schnell auf der Wetterkarte orientieren. Zur Erinnerung schaue ich mir die markierten Motive auf Google Maps an. So weiß ich genau, wo ich hinschauen muss.

Bevor ich mich endgültig auf den Weg zu einem Motiv mache, überprüfe ich das Satellitenbild. Der wichtigste Zeitpunkt, um zu entscheiden, ob ich die Anfahrt abbrechen sollte, ist kurz bevor das Polarlicht zu sehen sein könnte – wenn Wolken aufziehen. Wenn das Satellitenbild keine Wolken in meiner Region zeigt, breche ich auf. Während der Fahrt halte ich regelmäßig an, um das Satellitenbild zu überprüfen. Falls sich unerwartet Wolken am Motiv aufbauen, kann ich immer auf ein anderes Motiv ausweichen.

Deshalb bereite ich mir vor jeder Reise eine Liste von möglichen Motiven vor – mehr als ich jemals besuchen kann. So habe ich immer eine Alternative in der Nähe. Ich priorisiere die Motive nach persönlicher Vorliebe, und in Nächten mit besonders guten Polarlicht-Chancen weiß ich genau, welches Motiv mich am meisten interessiert. Sollte das erste Ziel wolkenverhangen sein, wechsle ich zum nächstbesten Motiv und arbeite mich so weiter durch meine Liste. So stelle ich sicher, dass ich die besten Gelegenheiten zum Polarlicht fotografieren optimal nutze.

Polarlicht richtig fotografieren

Bevor Sie das Polarlicht fotografieren, müssen Sie verstehen, wie es sich verhält, denn nur wenn Sie dieses Verhalten kennen, können Sie es mit den richtigen Kameraeinstellungen in einem beeindruckenden Foto festhalten. Das Polarlicht ist nicht einfach ein unbestimmtes, buntes Leuchten am Himmel, sondern ähnelt eher einer farbigen Gardine, die im Wind weht. Je heller das Polarlicht ist, desto schneller bewegen sich die bunten Bänder und Strahlen über den Himmel. Es ist hilfreich, ein Echtzeitvideo des Polarlichts anzusehen, um dieses Verhalten besser zu verstehen.

Die richtige Kameraeinstellung ist entscheidend, um das Polarlicht zu fotografieren. Ein häufiger Fehler ist, die Belichtungszeit zu lang einzustellen. In diesem Fall wird der Himmel nur als ein farbiges Leuchten ohne die charakteristischen Strahlen und Konturen dargestellt. Die Belichtungszeit ist daher die wichtigste Einstellung – alle anderen Parameter sollten darauf abgestimmt werden. Wenn sich das Polarlicht schnell bewegt, sollten Sie die Belichtungszeit so kurz wie möglich halten. Da das Polarlicht jedoch lichtschwach ist, muss die ISO-Empfindlichkeit entsprechend hoch eingestellt werden. Ein lichtstarkes Objektiv mit einer Offenblende von f/2.8 oder schneller ist ebenfalls erforderlich, um die ISO-Empfindlichkeit zu minimieren und die Bildqualität zu verbessern.

Die ISO-Empfindlichkeit lässt sich nicht unbegrenzt erhöhen, und auch die Blende kann nicht weiter geöffnet werden, als es das Objektiv zulässt. Daher müssen Sie sich an eine Belichtungszeit von mindestens 1 bis 2 Sekunden halten, insbesondere wenn das Polarlicht bei Sonnenstürmen oder sehr hellen Erscheinungen besonders intensiv ist. Je besser die ISO-Leistung Ihrer Kamera und die Geschwindigkeit des Objektivs, desto kürzer kann die Belichtungszeit gewählt werden. Achten Sie stets auf die Geschwindigkeit des Polarlichts: Wenn es langsam am Himmel steht, können Sie mit einer längeren Belichtungszeit und einer niedrigeren ISO arbeiten. Bei schnellen Bewegungen des Polarlichts ist es ratsam, die ISO zu erhöhen und die Belichtungszeit zu verkürzen.

Für das Polarlicht fotografieren ist auch die Wahl der Brennweite wichtig. Je mehr Brennweite Sie verwenden, desto kleiner erscheint das Polarlicht, weshalb ein Ultraweitwinkelbereich bis zu 85 mm empfehlenswert ist. Fotografieren mit einer Festbrennweite ist sinnvoll, da diese eine bessere Abbildungsleistung bietet und die Blende weiter geöffnet werden kann.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Maximierung der Bildqualität. Das Polarlicht zu fotografieren bedeutet oft, auf das richtige Timing zu warten. Dabei können Sie die Wartezeit sinnvoll nutzen, um die Qualität Ihrer Aufnahmen zu verbessern. Das Polarlicht ist die einzige Lichtquelle, die den Vordergrund beleuchtet, wodurch dieser oft dunkler bleibt und mehr ISO-Rauschen aufweist. Während der Himmel gut bearbeitet werden kann, ohne Details zu verlieren, ist das bei der Bildbearbeitung des Vordergrunds schwieriger. Daher empfehle ich, eine separate Belichtung für den Vordergrund anzufertigen und diese später mit der Belichtung des Himmels zu kombinieren, um ein Bild mit wenig Rauschen zu erhalten.

Bei der Wahl Ihrer Motive sollten Sie sich auf solche konzentrieren, die durch die lange Belichtungszeit nicht verzerrt werden. Wasserfälle oder Wellen bieten sich hier an, da sie sich kaum oder nicht bewegen. Stellen Sie sicher, dass der Vordergrund durch starke Kontraste und natürliche Formen auffällt, da das Polarlicht keine Lichtrichtung bietet und der Schattenwurf fehlt. Wer während des nordischen Herbstes reist, sollte auf unzählige, noch nicht gefrorene Seen achten, die wunderbare Spiegelungen des Polarlichts erzeugen und interessante Motive liefern können.

Wenn Sie diese Grundlagen beachten, werden Sie das Polarlicht mit der richtigen Technik und dem passenden Motiv einfangen und somit unvergessliche Bilder schaffen können.

Im Wasser spiegelt sich das Polarlicht besonders schön.

Fotomotive für das Polarlicht recherchieren

Neben der eigenen Initiative vor Ort, um geeignete Motive für das Polarlicht fotografieren zu finden, ist es ratsam, bereits vor der Reise eine Sammlung an möglichen Fotomotiven zusammenzustellen. Recherchieren Sie diese Motive im Internet und notieren Sie sich die relevanten Daten zu jedem. Wenn Sie in Europa reisen, können Sie problemlos auf Ihr mobiles Internet zugreifen und sich gespeicherte Motive über Google Maps ansehen. Sollte Ihre Reise jedoch in eine abgelegene Region führen, in der Sie keinen Internetzugang haben – insbesondere auf Ihrer ersten Fotoreise – empfiehlt es sich, die Motive in einer Excel-Tabelle zu organisieren und die Bilder dort abzuspeichern. Diese Liste sollten Sie in gedruckter Form mitnehmen. Vor Ort können Sie dann die Koordinaten in Ihr Auto- oder Wandernavi eingeben und sich direkt zu den Motiven führen lassen. Markieren Sie die Motive zusätzlich auf einer Landkarte, um einen schnellen Überblick zu erhalten.

Die Motive finden Sie über populäre Fotoportale wie 500px, Flickr oder fotocommunity.de, indem Sie die Suchfunktion mit der Region füttern, die Sie bereisen möchten. Bei der Recherche achten Sie auf die zuvor besprochenen Kriterien, die ein gutes Polarlicht-Motiv ausmachen. Wenn Sie interessante Motive entdecken, prüfen Sie, ob der Fotograf freundlicherweise GPS-Koordinaten angegeben hat. Locationscout.net ist eine speziell auf Fotografen ausgerichtete Plattform, um neue, interessante Motive zu finden. Übertragen Sie diese Motive dann in Google Maps oder notieren Sie sie in Ihrer Excel-Tabelle.

Eine alternative Methode, um Motive zu finden, ist Instagram. Erstellen Sie einen Account, auch eine passive Nutzung ist vollkommen ausreichend. Durch die Verwendung von Hashtags „#“ können Sie Bilder von Millionen von Reisenden entdecken, die ihre Fotos dort hochladen. Viele dieser Fotografen fügen ihren Bildern Ortsangaben hinzu, was es Ihnen ermöglicht, aktuelle Aufnahmen von Ihrem gewünschten Reiseziel zu finden. Auf diese Weise erhalten Sie sogar Bilder, die erst wenige Stunden alt sind, und können sich so für das Polarlicht fotografieren perfekt vorbereiten.

Die richtige Ausrüstung zum Polarlicht fotografieren

Zum Abschluss eine kleine Liste von Dingen, die in Ihrem Fotorucksack auf keinen Fall fehlen sollten. Der wichtigste Punkt ist die richtige Winterausrüstung, denn ohne diese wird das Polarlicht fotografieren in der Kälte schnell unangenehm. Schauen Sie sich daher im Vorfeld den Klimagraphen für Ihre Reisezeit an und überprüfen Sie, in welchem Temperaturbereich Sie sich bewegen werden. Sie sollten in der Lage sein, mehrere Stunden im Freien, ohne sich zu bewegen, auszuharren. Ziehen Sie sich deshalb so warm wie möglich an. Zusätzlich empfehle ich Wärmekissen für Füße, Hände und Körper von The Heat Company. Diese halten bis zu 8 Stunden warm, was besonders hilfreich ist, wenn Sie längere Zeit stillstehen müssen.

Wer möchte schon mehrere Stunden am Stück stehen? Packen Sie unbedingt einen kleinen, leichten Dreibein-Hocker ein. Gute Modelle halten bis zu 100 kg und wiegen weniger als 500 g. Alternativ können Sie auch eine Iso-Sitzauflage mitnehmen, um sich auf einem Stein niederzulassen.

Eine Thermosflasche ist ebenfalls unverzichtbar, damit Ihre Getränke während des Wartens in der Kälte nicht einfrieren. Es muss nicht unbedingt heiß sein; es reicht, wenn die Flüssigkeit Zimmertemperatur hat, um das Einfrieren für mehrere Stunden zu verhindern.

Ihr Stativ sollte mit Spikes und Schneefüßen ausgestattet sein. Die Spikes bieten Halt auf gefrorenem Boden, und die Schneefüße verhindern, dass das Stativ im tiefen Schnee versinkt. Ohne Schneefüße würde Ihr Stativ immer tiefer in den Schnee sinken, was die Aufnahme während des Fotografierens verwackeln würde. Wenn Sie keine Schneefüße kaufen möchten, können Sie als günstige Alternative auch drei Plastikbecher mitnehmen und diese mittig mit den Spikes durchbohren – das funktioniert ebenso gut.

Achten Sie darauf, Ihre Akkus vor der Kälte zu schützen, da sie sonst schnell an Ladung verlieren. Bewahren Sie die Akkus in einer isolierten Hülle im Fotorucksack auf und legen Sie ein Wärmekissen dazu, um sie auf der idealen Betriebstemperatur zu halten.

Zudem sollten Sie sich Spikes für Ihre Schuhe besorgen, um nicht auf vereisten Stellen auszurutschen. Schneeschuhe sind im Winter bei Wanderungen ein Muss, da Sie ohne sie nicht weit kommen und schnell nass und kalt werden, bevor Sie Ihr Motiv erreichen.

Für das Polarlicht fotografieren sollten Sie in Ihrem Repertoire ein Ultraweitwinkelzoom mit Offenblende f/2.8 im Bereich von 15-30mm haben. Damit sind Sie für die meisten Motive flexibel. Für höhere Brennweiten empfehle ich lichtstarke Festbrennweiten. Ich habe in meiner Tasche ein 35mm f/1.8, ein 45mm f/1.8 und ein 85mm f/1.8. Diese Festbrennweiten sind leicht und ermöglichen es mir, mit vier Objektiven auf die Jagd nach dem Polarlicht zu gehen.

Kein Spam! Nur ich kann in der Gruppe Nachrichten senden. Ich informiere Dich, wenn besonderes Fotowetter ansteht: Polarlicht, Abendrot, Gewitter, Sternschnuppen uvm.  Das ganze ist kostenlos und du kannst jeder Zeit aus der Gruppe austreten.

Bastian